PHYSIOTHERAPIE
  MICHEL KANDEL

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9463 Oberriet
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Sport                 Wettkampfsaison 2016

   
Mittwoch
14.09.2016

 

Mit einem halben Marathon (Marathon light in Sarnen) habe ich die Saison 2016 definitiv abgeschlossen. Jetzt gibt es eine Trainingspause bis Mitte Oktober. In Januar 2017 geht es mit dem TTTR nach Club LaSanta in Lanzarote.

 

Mittwoch
31.08.2016

 

Meine Triathlon Saison 2016 in einem Film HIER

 

Dienstag
30.08.2016

 

Am Sonntag habe ich die Triathlon Saison 2016 mit dem Ironman 70.3 in Zell am See beendet. Es war wie bereits die ganze Saison. Ich fühlte mich gut und war zuversichtlich. Der Rolling - Start im Schwimmen ist eine gute Sache. Ich stand bei 30 Minuten ein, hatte unterwegs keine Problemen und kam nach 30:45 Minuten aus dem Wasser. Zu dem Zeitpunkt war ich 8. in meiner Kategorie und 150. overall. Das 90 Kilometer Radfahren ging über einem Berg (1'200 MüM), ansonsten war der Strecke nur leicht kupiert. Das gefiel mir gut und ich kam dann auch sehr gut über die Runde. 2:37:19 benötigte ich und damit lag ich auf Rang 5 (114. overall). Auf der Laufstrecke kam es aber wie schon in den Rennen zuvor. Erneut konnte ich mein Leistungspotential nicht abrufen. Musste in der zweite Runde sogar Spazieren und mich ein Moment lang hinlegen! Immerhin schaffte ich es bis ins Ziel, nur nicht in der angestrebten Zeit von 5 Stunden... Am Sonntag gibt es in Saarnen noch ein Halbmarathon, danach ist Schluss für 2016. Vielleicht besser so..

 

Montag
01.08.2016

 

Meine Saison war bis jetzt nicht sehr erfolgreich. Nach einem guten Start an der EM in Lissabon gab es nur Enttäuschungen. Unfall und DNF am IM 70.3 Rappi, dadurch kein Start am IM 70.3 in Luxemburg und ein DNF am IM Switzerland. Zwei Wettkämpfe stehen noch auf dem Programm. Rhyathlon am 21. August und IM 70.3 in Zell am See am 28. August. Danach ist Saisonschluss und fangt meine Masterausbildung in MSU an. Hoffen wir das die letzten Wettkämpfe etwas besser verlaufen.

 

Sonntag
24.07.2016

 

Ich hatte mir viel vorgenommen und das Minimalziel diesen Ironman zu finishen. Alles begann gut. Beim "Rolling Start" hatte ich mich zwischen 60 und 65 Minuten eingereiht. So ging es um etwa 6:50 Uhr los. Leider hatte es viele langsamere Schwimmer in diesem Bereich, sodass ich doch einige sehr mühsam überholen musste. Doch irgendwann hatte ich meinen Platz und es lief mir sehr gut. Nach 1:02 kam ich als 7. meiner Kategorie aus dem Wasser. Der Wechsel klappte gut und ich begann verhalten, aber stark. Leider hatte ich beim ersten Berg erneut ein Radpanne. Kette raus und eingeklemmt, danach konnte ich eine Weile nicht auf das grosse Blatt schalten. Irgendwann ging es dann wieder und ich fand meinen Rhythmus wieder. Auch die zweite Runde lief erstaunlich gut. Ich war die zweite Runde nur 7 Minuten langsamer als die erste. Nach 5:13 Stunden erreichte ich als 5. die Wechselzone. Nach einem schnellen Wechsel ging es auf die Laufstrecke und von dort an ging nichts mehr. Ich kam nicht auf Touren. Ich würgte die erste Runde (10.5km) in 58 Minuten durch und hoffte zumindest, diese Pace halten zu können. Doch nicht einmal das schaffte ich. In der zweite Runde gab ich das Rennen auf. Aufgeben ist schmerzhaft, aber das Wissen, dass einen 11. Rang in 10:37 für Hawaii gereicht hätte tut gleich nochmals weh. Ein Marathon in 4:17 sollte normalerweise wirklich möglich sein. Ich habe eine grosse Chance verpasst..

 

Donnerstag
21.07.2016

 

Die Trainings sind absolviert. Nun gilt es mich gut zu erholen, gut zu ernähren und mich mental auf das Rennen vorzubereiten. Sonntagmorgen 6:45 Uhr geht es mit einem "Rolling Start" ins Wasser. Das Ziel ist noch einmal das Ziel eines Ironman zu erreichen. Siehe Zeitungsartikel in "der Rheintaler" vom 22. Juli.

 

Mittwoch
13.07.2016

 

Nachdem ich 4 Tage mit bis zu 39° Fieber flach lag, geht es wieder aufwärts. Inzwischen habe ich mein Schwägalp-Lauf (ab Kobelwald) und Schwammlauf absolviert (knapp 60km mit 1'800 Hm in 3 Tagen), habe fast täglich ein "Open Water Swim" gemacht und bin regelmässig auf dem Rad. Gerne würde ich noch einen längeren Radtour absolvieren. Am Dienstag habe ich eine Röntgenkontrolle für meinen Daum und am Sonntag 24. Juli geht es los. Gerne würde ich noch einmal einen Ironman gut über die Runde bringen! Mit Startnummer 514 gehe ich ins Rennen.

 

Samstag
02.07.2016

 

Ein bewegte Woche liegt hinter mir. Von Montag bis Donnerstag habe ich sehr viel trainiert. In zwischen kann ich Schwimmen. Dies seit 2 Tagen sogar ohne Schiene.. Leider noch nicht so schnell, aber doch ganz ordentlich. Das Training am Donnerstag hat mich aber arg zugesetzt. Ich lief über 2 Stunden ohne Wasser bei doch recht schwüle Verhältnisse. Dies alles weil ich mein Trinkgurt nicht finden konnte. Dies hat mich völlig dehydriert und gesundheitlich nicht gut getan. Freitag hatte ich gar Fieber und war richtig lahm. Am Samstag entschied ich mir dann doch am Trainingswettkampf (70.3) in Buchs teilzunehmen. Das Schwimmen über 1.9 Kilometer ging ordentlich. Als ich jedoch aus dem Wasser stieg gab es gerade einen Platzregen. Das Risiko bei diesen Bedingungen Rad zu fahren mit meinem frisch operierten Daumen wollte ich nicht eingehen und beendete das Unterfangen. Zuhause angekommen ging es mir gar nicht gut. Erneut 38.5° Fieber. Nun zuerst einmal erholen!

 

Donnerstag
23.06.2016

 

Am Dienstag wurden die Fäden entfernt. Dies wurde auch höchste Zeit, da sich die Narbe schon ziemlich gereizt präsentierte. Die Haut rundum die Narbe ist sehr dünn, rot und teilweise offen. Deshalb konnte ich bis heute noch kein Schwimmtraining absolvieren. Das Schwimmen mit einer Schiene wird so oder so eine Herausforderung. Am Dienstag und Mittwoch bin ich nochmals über den Rheindam Rad gefahren und heute gab es ein Berglauf. Von Brülisau über Plattenbödeli, Bollenwees, Saxerlücke und Stauberen auf der Hohen Kasten und mit der Seilbahn wieder zurück.

 

 

Samstag
18.06.2016

 

Heute bin ich mit dem Auto zum Rhein gefahren; habe mein Velo ausgeladen und bin erstmals wieder Rad gefahren! Von Oberriet nach Bad Ragaz und zurück. So musste ich nicht bremsen und konnte auf meinem Lenker liegen bleiben. Ca. 75 Kilometer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 35.5 Km/h. Also von Angst keinen Spur! Jetzt hoffen auf Wetterbesserung in der nächsten Woche.

 

Mittwoch
15.06.2016

 

Gestern wurde der Verband entfernt und die Wunde angeschaut. Die Narbe sieht gut aus, obwohl die Haut noch gespannt und gerötet ist. Eine abnehmbare Kunststoffschiene schützt nun meine Daumen. Nächste Woche ist die Fadenentfernung. Machen mit dem Hand darf ich vorläufig nichts. Aber, wenn man mit dem Hand nichts machen kann, dann benützt man eben die Beine. So lief ich heute über alle Berge: Kronberg/Ebenalp/Hoher Kasten. Zudem fahre ich regelmässig Rad auf der Rolle. "Live an active life" auch mit einem gebrochenen Daumen.

 

Samstag
11.06.2016

 

Am Donnerstag wurde ich von einem Handchirurg (Dr. J. Sonderegger) im Spital Altstätten operiert. Er konnte die verschiedenen Knochenteile mit einer Platte und fünf schrauben fixieren. Die restlichen kleinen Bruchteile wurden so gut wie möglich plaziert, so dass eine optimale Heilung möglich ist. Nach einem langen, schmerzhaften Nacht wurde ich gestern entlassen. Am Dienstag erfolgt der erste Verbandswechsel und bekomme ich einen Schiene. Sechs Wochen darf ich meine Daumen nicht belasten, doch trainieren werde ich können. Vorerst einmal Radfahren auf der Rolle. Vielleicht ist der Ironman am 24. Juli trotzdem möglich...

 

Sonntag
05.06.2016

 

Gestern noch fühlte ich mich richtig zwäg und war voll Tatendrang für die kommenden Wettkämpfe. Heute sieht alles wieder anders aus. Gegen Ende der ersten Radrunde wollte ich nach einen 180° Kurve wieder ansetzen und beschleunigen. Da sprang mir aus unerklärlichen Gründen die Kette raus. Ich stürzte, zog mir Schürfungen und eine mehrfragmentäre intraartikuläre Daumenbruch (Rolando Fraktur) zu. Diese Fraktur muss nach Abschwellung operiert werden. Das bedeutet bereits das Ende der Saison bevor es richtig losgegangen ist....

 

Sonntag
29.05.2016

 

Nach dem guten Rennen am Freitag, stand heute das olympische Rennen auf dem Programm. Um 8:00 Uhr startete ich im Hafenbecken für die 1'500 Meter und nach 23:09 Minuten war ich als 12. bereits in der Wechselzone. Auf dem Rad lief es mir auch sehr gut und konnte ich einige Plätze gutmachen. Die 40 Kilometer absolvierte ich in der 9. Radzeit (1:07:22). Die abschliessende 10 Kilometer konnte ich in 39:43 abspülen (41. Rang). Obwohl diese Laufleistung für mich in Ordnung ist, verlor ich doch viele Positionen. Meine Endzeit von 2:12:36 bedeutete einen 17. Rang an diesen Europameisterschaften. Mit dem und mit meiner Leistung bin ich absolut zufrieden und richtig happy. So kann es weitergehen.

 

Freitag
27.05.2016

 

Heute habe ich die EM - Sprintdistanz (0.75 - 20 -5) absolviert. Die inneren und ausseren Bedingungen waren gut. Wassertemperatur 18.5°C, Lufttemperatur 20°C, mässige Wind. Das Schwimmen verlief relativ gut (15. Rang). Leider nicht immer auf der Ideallinie. Auf dem Rad lief es mir noch besser (Rang 3). Ich hatte einen guten Pace und überholte einige Athleten. Leider lief ich bei der Wechsel in die falsche Reihe und fand mein Platz nicht. Das kostete zwar etwas Zeit, war aber nicht Matchentscheidend. Ich lief auch die 5 Kilometer recht gut (19:55, Rang 35) und finishte so in 1:09:02 als 13. Gerne wäre ich in der Top 10 gewesen, doch für ein Langstrecken - Athlet ist dieses Ergebniss sicher nicht schlecht.

 

Freitag
20.05.2016

 

Am Donnerstag (26.05) fliege ich mit der Schweizer Delegation an die Triathlon Europameisterschaften in Lissabon (Por). Dort werde ich am Freitag über die Sprintdistanz (0.75-20-5, Str.Nr. 1776) und am Sonntag über die Olympische Distanz (1.5-40-10) mit Startnummer 2700 starten. Über diesen Distanzen habe ich noch keine internationale Meisterschaften bestritten. Mit Spitzenklassierungen ist dann auch nicht zu rechnen. Doch ich freue mich dabei zu sein und werde natürlich alles geben! Und am Wochenende lässt das Wetter wenigstens noch ein paar Radtrainings zu. Hier der LINK zu den Startlisten / Resultaten.

 

Donnerstag
07.04.2016

 

Soeben habe ich mein zweites Bahntraining in diesem Jahr absolviert. Nachdem ich letzte Woche 5 x 1'000 Meter absolvierte, gab es heute 400 - 800 - 1'200 - 1'200 - 800 - 400 Meter. Da ich bekanntlich nicht der Schnellste bin, fallen mir diese Einheiten nicht leicht, aber tun sie mir gut. Ungern mache ich sie auch nicht. Gestern bekam ich übrigens mein Schweizer Nationaldress für den 27. und 29. Mai: Europameisterschaften in Lissabon. Nun muss ich das Training aber zwei Wochen unterbrechen. In Sri Lanka und auf der Malediven kann ich höchstens ein wenig schwimmen..

 

Sonntag
20.03.2016

 

Am heutigen Rhylauf (Halbmarathon) konnte ich erneut die Prophezeiung meinem Garmin gerecht werden. 1:28 sollte drin liegen und 1:28:04 kam raus. Doch so einfach wie es tönt war es nicht. Es dauerte eine halbe Runde bis ich mein Rhythmus gefunden hatte. Da lief ich in einem kleinen Gruppe mit einer schnellen Dame. Doch irgendwann in der zweite Runde war mir diesen Pace zu hoch und lies ich mich etwas zurück fallen. Etwas mehr als eine halbe Runde lief ich so ganz alleine. Mit noch anderthalbe Runde zu laufen, kam eine grössere Gruppe von hinten. In dieser Gruppe konnte ich gut mitkommen und wusste, dass wenn ich diesen Pace bis im Ziel durchstehen würde, ich ein gutes Resultat hätte. Dies gelang mir und ich überholte sogar die schnelle Dame vom Anfang. So resultierte es in einem sehr gleichmässiges Rennen und war ich gut zufrieden.

 

Dienstag
08.03.2016

 

Heute konnte ich mein neues Wettkampfrad in Mano's Veloshop abholen. Das Scott Plasma Premium sieht echt geil aus! Nun hoffe ich das der Frühling bald Einzug hält damit ich auch testen kann ob das Rad auch schnell fährt. Natürlich weiss ich das ein Rad nur so schnell ist als der Fahrer der darauf sitzt, aber ich bin voll motiviert Kilometern zu machen. Bis jetzt sind es erst etwa 1'400 in 2016.

Mein Scott Plasma Premium mit Dank an Manolito (Mano's Veloshop)!

 

Freitag
26.02.2016

 

Das war schwierig heute. Zuerst hatte ich schlecht geschlafen und spürte ich doch die physischen und psychischen Anstrengungen der letzte vier Tagen. So lies ich am Morgen das Schwimmtraining aus um etwas länger liegen zu bleiben. Auch das Radfahren machte mich nicht an. Es war zudem bewölkt, windig und frisch. Doch um 10:15 Uhr machte ich mich auf dem Weg unter dem Motto "schauen wir Mal". Am Anfang lief es gar nicht und haderte ich mit mir selbst. Doch nach etwa 35 Kilometer fuhr ich auf einer Radgruppe aus Gossau. Da sie in der gleichen Richtung fuhren, konnte ich erstmals in dieser Woche von ein wenig Windschatten profitieren. So ging es auch leichter über die Bergen. Als sie in Haria halt machten, fuhr ich weiter nach Orzola und danach mit Rückenwind heim. So brachte ich es trotzdem auf 107 Kilometer und bin ich mehr als zufrieden. Morgen am letzten Tag werde ich mir ein Spazierfahrt mit Pizza essen schenken; das habe ich verdient! Übrigens auch Pluis war fleissig und ist nun einen richtigen Youtube-Star. Pluis on Youtube.

 

Donnerstag
25.02.2016

 

Es war doch keine Einbildung. Das Wasser wird mit diesem Wind wirklich immer kälter! Da musste ich schon etwas intensiver Schwimmen, damit es mir warm wurde. Mit der Planung meiner heutigen Radtour war ich sehr mutig. Trotz stürmischer Nordwind ging ich in den Süden, was bedeutete, dass ich der Retourweg gegen den Wind fahren musste. Es war mich deshalb etwas mulmig mit Rückenwind nach San Bartholome, Uga, über Femes nach El Golfo. Hier bekam ich erstmals den Wind zu spüren. Doch es ging noch gut. Auch über die Feuerbergen nach Tinajo lief alles noch bestens. Krass war schon, dass ich in der Abfahrt nach LaSanta nur der kleine Schiebe (Kettenblatt) benützen konnte. So stark war der Gegenwind. Über Soo, La Caletta und Teguise ging es weiter. Alles in allem kam ich gut über die Runde von 119 Kilometer und 1'660 Höhenmeter.

 

Mittwoch
24.02.2016

 

Bereits beim morgigen Schwimmtraining ging ein starker Wind. Vielleicht kam mir deshalb das Wasser etwas kühler vor. Doch auf dem Rad merkte ich erst recht wie stark er wirklich war. Gerade auf der erste Hälfte meiner Tour hatte ich Gegenwind und musste ich richtig kämpfen. Als ich jedoch nach etwa 75 Kilometer Orzola, ganz im Norden der Insel, erreichte, wusste ich, dass das schlimmste vorbei war. Nach einem kurzen Picknick konnte ich mit Rückenwind meine Durchschnittgeschwindigkeit noch deutlich verbessern. So brachte ich es auch heute wieder auf 107 Kilometer und 1'300 Höhenmeter.  

 

Dienstag
23.02.2016

 

Auch heute absolvierte ich um 7:30 Uhr mein Schwimmtraining. Da war es auch noch stark bewölkt. Doch als ich um 10:00 Uhr aufs Rad stieg, sah es bereits besser aus. Am Anfang lief es recht gut. Doch als es über Teguise nach Mirador Haria und Mirador del Rio ging, hatte ich zu kämpfen. Es waren nicht nur die Steigungen, sondern auch der kräftige Wind die mir zuschaffen machte. Zum Glück ging es nachher mit Rückenwind zurück und erreichte ich nach 111 Kilometer und 1'600 Höhenmeter mein Appartement. Im Kühlschrank wartete die wohlverdiente Chocomilch!

 

Montag
22.02.2016

 

Um 07:25 Uhr ging der Wecker und um 7:30 Uhr und 10 Meter weiter lag ich bereits im Wasser. Nach dem Schwimmtraining fein Frühstücken und dann aufs Rad. Es wurde immer sonniger und bei nur leichtem Wind war es richtig schön zum fahren. San Bartholome - Yaiza - El Golfo - Feuerbergen - LaSanta - La Caleta - Teguise: 116 Kilometer ohne einzukehren. 1'300 Höhenmeter, 28.0 Km/h, durchschnittlich 240 Watt: damit bin ich sehr zufrieden.

 

Sonntag
21.02.2016

 

Angekommen in Costa Teguise, Lanzarote. Leider ging nicht alles so super wie vor einem Monat in Club LaSanta. Obwohl ich bereits um 11:00 Uhr in Sands Beach ankam, konnte ich das Appartement erst um 14:30 Uhr beziehen. Ich hatte viel Zeit zum spazieren in den (hoffentlich) letzten Regenschauer von dieser Woche, aber so konnte ich heute nicht trainieren! Am Nachmittag blieb gerade Zeit das Rad zusammen zu schrauben und die Koffer auszupacken. Damit bin ich wenigstens für Morgen parat! Der Pool ist gerade vor meinem Appartement.

 

 

Samstag
13.02.2016

 

Werbung für den IRONMAN SWITZERLAND mit MICHEL KANDEL

 

Samstag
06.02.2016

 

Das war ein ziemlicher Rückschlag: zehn Tage konnte ich nicht trainieren. Eine hartnäckige Stirnhöhle - Entzündung zwang mich zu dieser Pause. Heute absolvierte ich ein erstes Lauftraining und ich konnte 8 Kilometer mit meinen Sportkollegen mithalten. Danach musste ich umkehren und zurück joggen. Doch ich war froh endlich wieder etwas gemacht zu haben. Ich hoffe, dass es jetzt wieder vorwärts geht. Die Wettkämpfe bis Ende Juni sind bestimmt und gebucht. Danach werde ich schauen wie es mit meinem Formstand und meiner Motivation steht. Ein Ironman Ende Juli oder Anfangs August ist nur eine Option...

 

Samstag
30.01.2016

 

Demnächst fährt Ironkandel mit einem neuen Rad durch die (Rheintaler) Gegend: Scott Plasma 5 Premium mit elektronischer Schaltung und schnelle Zipp -Rädern: also aufgepasst!

 

Samstag
23.01.2016

 

Der letzten Trainingstag auf Lanzarote ist vorbei. Ich bin nochmals geschwommen, geradelt und gelaufen. Alles in allem habe ich 31,5 Stunde trainiert. Ich bin 17km geschwommen, habe 562 km Rad gefahren und bin noch 29 km gejoggt. Das alles unter strahlenden Sonneschein bei rund 22°C. Das war toll. Einige Impressionen vom Lager unter:  Tri Top Team Trainingslager 2016 und live an active life video

 

Mittwoch
20.01.2016

 

Traumhafter Tag! Bei herrlichen Bedingungen Schwimmtraining und ein 105 Kilometer Radtour mit Kollegen: "live an active life" ist so nicht schwierig!

Dienstag
19.01.2016

 

Der Montag und der Dienstag waren super. Sensationelles Wetter, optimale Trainingsbedingungen. Am Montag gab es für mich ein Schwimmtraining und ein Radtour von 103 Kilometer und 1'500 Höhenmeter. Am Dienstag schwamm ich erneut eine Stunde und fuhren wir 70 Kilometer (770 Höhenmeter) und machten direkt anschliessend ein Lauf von 1 Std. 40 Min. u.a. über ein Vulkan. Geht prima so!

 

Sonntag
17.01.2016

 

Gestern im Schnee trainiert und heute in den kurzen Hosen!

Zudem bin ich noch nie so schnell und angenehm nach Lanzarote geflogen. Als wir (Tri Top Team Rheintal) um 06:25 im Flugzeug sassen, war dieses halb leer (oder halb voll). Ich konnte eine ganze Reihe (3 Sitze) für mich alleine in Anspruch nehmen. So schlief ich 3 Stunden und habe ich eine Stunde ein Hörbuch gelauscht. Mit der Zeitverschiebung (-1Std.) eingerechnet, waren wir also früh vor Ort und konnten wir bereits einen ersten Radtour von etwas mehr als 70 Kilometer absolvieren. Es reichte sogar auch noch für ein Schwimmtraining am späteren Nachmittag (50m Outdoorpool!). Mit diesem Reisetag bin ich also mehr als happy!

 

Sonntag
20.12.2015

 

An diesem Wochenende bin ich zwei Mal den hartnäckigen Nebel im St. Galler Rheintal entkommen. Am Samstag sind wir mit unserer Trainingsgruppe über ein Felswandtrail am Schellenberg gerannt. Bei diesem Longjog genossen wir Umgebung, die frische Luft und die Leistung die wir vollbrachten. Als Belohnung gab es ein Tee und Kuchen bei Urs Mattle. Am Sonntag bin ich mit dem Rad ins Appenzellerland gefahren. Auch hier herrschten herrliche Bedingungen, obwohl es bei der jetzigen Leistungszustand noch nicht so einfach war..

 

Dienstag
15.12.2015

 

Die letzten vier Wochen verliefen alles andere als optimal. Meine Tauchferien in Ägypten waren sehr schön, doch leider erlitt ich ein Mittelohrentzündung nach meinen letzten beiden Tauchgängen (schmerzhaft). Leider konnte ich nicht besonders viel trainieren. Erst recht nicht als ich zuhause (!) eine Magendarmgrippe mit Fieber, etc. erlitt. Nun geht es langsam wieder besser. Letztes Wochenende waren wir mit dem Tri Top Team für ein Trainingsweekend in Davos und nun versuche ich mein Trainingsumfang wieder etwas zu steigern. Die Europameisterschaften in Lissabon sind gebucht. Ebenso die beiden Trainingslager in Lanzarote (Januar TTTR in Club LaSanta / Februar alleine in Costa Teguise). Schauen wir vorwärts!

Club LaSanta und Sands Beachs Resort

 

 

Sonntag
15.11.2015

 

Was mache ich in 2016? Ich weiss es noch nicht so genau. Zuerst gehe ich nächste Mittwoch nach Ägypten (gemäss einige Leute herrscht dort eine Bombenstimmung). Im Hotel werden aber keine Russen, Engländer oder Holländer sein. Aus diese Länder wird Ägypten momentan nicht angeflogen. Ich werde dort aber kein Trainingslager, sondern Tauchferien machen. Natürlich werde ich aber auch das ein oder andere Lauf- und Schwimmtraining absolvieren. Was soll man sonst machen alleine.. Am 12. Dezember habe ich mit dem Tri Top Team ein Trainingsweekend in Davos und in Januar 2016 gehen wir mit dem Team nach Club LaSanta in Lanzarote. Ich spiele mit dem Gedanken Ende Mai für die Schweiz an den Triathlon Europameisterschaften über die olympische Distanz in Lissabon (Portugal) teilzunehmen. Lissabon ist schlussendlich eine meiner Lieblings-Städte. Für eine Spitzenplazierung bin ich aber ein wenig zu langsam. Doch mit gut 50 Jahre kommt der Spass ja vor dem Rang..oder? Trainieren werde ich ab Dezember in meine neuen Bekleidung: "live an active life". Kannst du auch noch günstig bestellen bis 31. Dezember 2015!

 

 

Sonntag
04.10.2015

 

Der "Kustmarathon van Zeeland" wird beschrieben als der schönste und härteste Marathon der Niederlande. Tatsächlich, am 3. Oktober, waren die Bedingungen optimal, die Strecke schön aber brutal. Nach dem Start ging es schon mal durch den Wald Richtung Küste, und wir hatten ein erstes Mal einen Strandabschnitt von 4 Kilometern zu absolvieren. Danach kam mein Abschnitt. Wir liefen von Kilometer 7 bis 19 über den Neeltje Jans, eine asphaltierte unendlich scheinende Brücke mit Schleusen, welche zwei Halbinseln miteinander verbindet. Auf dieser gerade Strecke fühlte ich mich sehr wohl und zusammen mit einem Deutschen schnappten wir Grüppchen um Grüppchen. Bei Kilometer 19 ging es erneut an den Strand. Dieses Mal ein Abschnitt von ca. 8 Kilometer. Auch hier ging es mir noch prima. Schwierig wurde es ab Kilometer 32. Es ging die Dünen rauf und runter, Treppen hoch und runter. Mein Tempo wurde langsamer. Bei Kilometer 40, erreichten wir erneut über Treppen den höchsten Punkt und danach Treppen runter und wieder über Strand. Glücklich aber ziemlich geschafft erreichte ich das Ziel als 115. der 1'900 Teilnehmer in 3:28:18 Stunden! Alles in allem prima Leistung und sehr zufrieden!

 

Sonntag
20.09.2015

 

Nachdem ich mehr schlecht als recht über die Strecke des Altstadtlaufs in Altstätten geschlichen war, stand ich gestern am Start des Greifenseelaufs. Gemäss meiner Garmin Forerunner Uhr sollte ich diese 21.1 Kilometer in 1:31:46 absolvieren können. Also reihte ich mich im Bereich der 1:30 Pacerunner ein. Die ersten paar Kilometer absolvierte ich dann auch in einem 4:02 Schnitt. So erreichte ich die 5 Kilometermarke in 20:09 Minuten. Diese Pace konnte ich jedoch nicht halten. Zwischen Kilometer 5 und 8 hatte ich schon meine erste schwierige Phase. Die 10 Kilometermarke passierte ich in 41.22. Danach fand ich einen Rhythmus, in dem ich mich wohlfühlte. Bei Kilometer 15 wusste ich, dass ich die letzten 6 Kilometer unter 4:30 laufen musste, um unter 1:30 zu bleiben. Die letzten Kilometer haben es aber in sich, hat es hier nämlich die meisten Höhenmeter zu bewältigen. 1500 Meter vor dem Finish, in einer Steigung, überholte mich der 1:30 Pacerunner. Ich hatte keine Chance ihm zu folgen. Doch auf der Fläche angekommen gab ich nochmals alles. Überholte ihm und finishte in 1:29:59. Damit wurde ich 20. in der Kategorie M50 und war durchaus zufrieden mit dem Resultat. Obwohl ich noch oft an meine 1:11 von 1994 auf dieser Strecke zurück denke..

 

Sonntag
06.09.2015

 

Nach meiner Ironman-Enttäuschung habe ich nicht aufgehört zu trainieren. Ich möchte schlussendlich Fit bleiben und habe nach wie vor Spass am Sport. So werde ich am 3. Oktober in Holland eine Küstenmarathon absolvieren. 42.2 Kilometer entlang die Niederländische Küste und davon sogar 10 Kilometer über dem Strand! Das wird härt und deshalb habe ich mir diese Woche vorgenommen 100 Kilometer zu laufen. Das hat sogar ganz gut geklappt und mit dem heutigen Training bin ich auf 102 Kilometer gekommen. In den kommenden zwei Wochen gibt es zwei Vorbereitungswettkämpfen: Altstätter Städtlilauf (8.9Kilometer) und Greifenseelauf (21.1 Kilometer). Mal schauen was geht..

 

Montag
20.07.2015

 

Physisch und psychisch bin ich nicht mehr in der Lage ein Ironman vernünftig zu finishen. Das ist wohl die Schlussfolgerung (nicht erst) nach dem Ironman Switzerland von gestern. Guten Mutes begann ich um ca. 7:50 Uhr ohne Neopren und mit einem "rolling start" mein letzter Ironman. Dieses Startprocedere, wo alle 5 Sekunden 10 Athleten starten, ist super. Weniger Schlägen, weniger Überhollen und man kommt schneller in seinem Rhythmus. So verlief das Schwimmen gar nicht schlecht, obwohl mein Zeit von 1:08 nicht sehr schnell scheint. In meiner Kategorie lag ich aber an 10-er Stelle. Auf dem Rad habe ich mich dann in der erste Runde (90Km) bewusst zurück gehalten und das verlief auch nicht schlecht. Doch auf der zweite Runde kam bereits der erste Krise und solche Phasen sollte man eigentlich wegstecken. Leider bin ich aber nicht mehr dazu in der Lage. Der Biss, der Wille ein Ironman durchzuziehen und zu leiden ist zu wenig gross. Also wirklich Zeit um mit diesen Wettkämpfen aufzuhören.... Nach 170 Radkilometer war schluss, definitiv.

 

Donnerstag
16.07.2015

 

Tapering nennt man das. Wenig umfang, eher intensive kurze Belastungen in der letzte Woche vor dem Rennen. Z.B. am Dienstag ein kleines Schwimmtraining und noch Mal kurz vollgas über den Schellenberg mit den Trainingskollegen. Heute und Morgen noch ein wenig Schwimmen. Am Sonntagmorgen früh geht es los mit dem speziellen Schwimmstart in 10-er Grüppchen. Startnummer 1933: watch him!

 

Samstag
11.07.2015

 

So, das Ironman Training ist erledigt. Am Dienstag bin ich bei 36°C durchs Bregenzerwald nach Oberstaufen im Allgäu gefahren und über Bregenz wieder zurück. Da kamen wieder über 130 Kilometer beisammen. Am Abend folgte noch ein kurzes Schwimmtraining ohne Neo. Heute gab es noch dem letzten langen Lauf. Ein Alpsteintour von Brülisau - Plattenbödele - Bollenwees (Stiefel) - Saxerlücke - Stauberen - Hoher Kasten. Da war ich auch ca. 2:40 Stunden unterwegs. Insgesamt habe ich diese Woche noch ca. 13 Stunde trainiert. Nun geht es langsam ans Erholen und Vorbereiten. Wie wird das Wetter sein? Mit oder ohne Neo? Es wird spannend.

 

Dienstag
30.06.2015

 

Tatsächlich in der grösste Hitze 5:45 Stunden auf dem Rad gesessen. 162 Kilometer und viele Höhenmeter (Kerenzerberg, Ricken, Wildhaus). Danach kurze Erholung und noch ein kleines Schwimmtraining im See. Kein Wunder das mein Wettkampfgewicht nun endgültig stimmt.

 

Sonntag
28.06.2015

 

Spezialtraining am Samstag. Zuerst Gleitschirmtraining am Übungshang, danach von Wasserauen über den Seealpsee, Mesmer, Schäfler auf den Ebenalp gerannt. Leider einen kleinen Sturz mit einigen Schürfungen erlitten. Am Sonntag dann aufs Rad und Erholung am Pool. Am Dienstag steht eine Radtour von 160 Kilometer und ein Schwimmtraining auf dem Programm.

 

Sonntag
21.06.2015

 

Ein Wochenende Heilbronn. Im Gegensatz zum Wetter in der Schweiz hat es hier nicht geregnet. Zudem ein schönes Hotel, perfekt gelegen, sodass man zu Fuss in den Stadt und an den Start gehen konnte. Am Dienstagabend sind wir noch auf den Schwägalp gerannt, also von Tapering kein spur. Doch motiviert ging ich am Start. Geschwommen wurde in der Neckar. 950 Meter stromaufwärts und anschliessend 950 Meter stromabwärts. Das Schwimmen verlief recht gut und als 2. rannte ich durch das Parkhaus auf der Suche nach meinem Rad. Auf der kuppierten Radstrecke verlief es mittelprächtig. Ich wurde von einigen Athleten überholt, ohne wirklich mitgehen zu können. Dennoch überstand ich die 94 Kilometer gut. Nachdem ich meine Rücken wieder strecken konnte fing ich mit den 21 Kilometerlauf an. Zwei der drei Runden gingen ordentlich, der letzte war sehr streng. Ich finishte als 16. und war etwas besser zufrieden als noch in Rapperswil. Doch für einen guten Ironman fehlt noch einiges.

 

Samstag
13.06.2015

 

Der Ironman 70.3 Rapperswil habe ich absolviert und gefinisht. Das war dann auch schon alles. Das Schwimmen verlief noch ganz ordentlich. Dies obwohl jemand beim hektischen Start mein Neopren geöffnet hatte. Als 8. stieg ich aufs Rad. Das Radfahren ging auch nur Mittelprächtig. Es war warm und die 1'100 Höhenmeter gefallen mir jeweils nicht unbedingt. Es resultierte in einem 16. Rang vor dem abschliessenden Lauf. Dort verstrupfte ich fast. Wenn es so warm ist (>30°C) kann ich meine Leistung nicht bringen. Ich habe mich dennoch durchgekämpft und wurde 26. in mehr als 5 Stunden. Ich werde aber weiter trainieren und am 21. Juni in Heilbronn nochmals eine Halbdistanz zu absolvieren. In Juli dann mein letzter Ironman. Doch wird es Zürich oder Maastricht?

 

Samstag
30.05.2015

 

So mein erstes Freiwassertraining habe ich absolviert. es war zwar frisch, ging jedoch recht gut. Letzte Woche an der Rhystafette wurde ich 3. im Einzel und gewannen wir in der Stafette. Nächste Woche geht es richtig los: Ironman 70.3 Rapperswil. Danach schlag auf Schlag. 2 Wochen später Challenge Heilbronn (ebenfalls Halbdistanz) und am 19. Juli der Ironman Switzerland!

 

Dienstag
28.04.2015

 

Nachdem ich den Rotterdam Marathon wegen einer starken Erkältung verpasste, stand am vergangenen Wochenende dann endlich wieder einen Wettkampf auf dem Programm. Der Rheintal Duathlon über 4 - 17 - 4 Kilometer war starke besetzt und ist hochintensiv. Dennoch kam ich ordentlich über die Distanz und wurde 15. in meiner Kategorie (in der fast gleichen Zeit wie in 2014). In Mai werde ich die Rhystafette absolvieren. In Juni sollte es dann mit den Triathlons losgehen. Bis dahin muss ich noch fleissig trainieren.

 

Sonntag
22.03.2015

 

Obwohl ich in erst in der Nacht vom Trainingslager zurück kam, stand ich um 10:00 Uhr am Start vom Rhylauf über 21.1 Kilometer. Ich hatte im Sinn dieser Lauf als Longjog zu absolvieren und startete im Hinterfeld der Teilnehmer. Doch so schlecht lief es mir nicht und langsam begann ich ein Steigerungslauf. Teilnehmer und Teilnehmer konnte ich überholen und so finishte ich in 1:34'.01". Nicht mal so schlecht nach einen intensiven Trainingswoche und ein langer Flug. Nun gilt es mich ein wenig zu erholen und mich auf der Marathon vom 12. April einzustellen.

 

Freitag
20.03.2015

 

Der letzte Trainingstag hatte es in sich. Am Morgen früh eine Stunde Schwimmen und um 10:00 Uhr Aufbruch zur Köningsetappe. Zuerst im Gegenwind in die Bergen hinein. Dort oben 9°C und sintflutartige Niederschlag! Zum Glück gab es zwischendurch auch wieder etwas Sonne. Mehr als 5 Stunde waren wir für die 142 Kilometer und 2'000 Höhenmeter unterwegs. Das war immerhin mein längster Tour bis jetzt in 2015. Morgen noch etwas Schwimmen und dann geht es wieder heimwärts!

 

Donnerstag
19.03.2015

 

Das Wetter war weniger schlecht als befürchtet. Okay teilweise hatten wir in den Bergen Regen und nur ca. 11°C, aber zwischendurch kam auch wieder die Sonne und war es wieder etwas wärmer. Wind hatten wir sowieso. Und was wir taten? Kraftausdauer am Berg! Nicht gerade meine Lieblingsdiszipline. Wir fuhren 25 Kilometer nach Pajara und dort 4 x 6 Kilometer ein Berg hoch (und wieder runter) mit einem tiefen Trittfrequenz. Link zur Strecke Der Rückweg mit viel Rückenwind und einem hohen Tempo gefiel mir eindeutig am Besten. Morgen früh (7:30 Uhr) wird geschwommen und um 10:30 Uhr Start zur Königsetappe. Da gebe ich noch mal alles.. Bevor es am Samstag bereits wieder nach Hause geht.

 

Mittwoch
18.03.2015

 

Ruhetag! Heisst aber nicht, dass ich nichts mache. Ich stand zwar eine Stunde später auf als üblich. Doch nach dem Frühstück rannte ich nach dem Faro de la Entallada oder anders gesagt zum Leuchtturm. Dieser Lauf hat es aber in sich. Das sind ca. 14 Kilometer mit einigen Höhenmetern. Danach bin ich nach Puerto del Rosario gefahren. Eigentlich wollte ich an der Promenade oder zu den Sanddünen von Corralejo, doch das Wetter war nicht schön. Bewölkt ab und zu etwas Regen und sehr viel Wind bei 21°C. Auch das Wetter für die nächsten zwei Tagen sieht alles andere als rosig aus. Warten wir es ab..

 

Dienstag
17.03.2015

 

Heute was es sehr windig und der Tag began dicht bewölkt. Dies störte beim Schwimmtraining jedoch nicht. Doch als wir in unseren vierer Gruppe auf dem Rad losfuhren, wurde es hart. Wir fuhren zuerst einmal 50 Kilometer gegen den Wind. Sogar etwas Regen gab es unterwegs. Doch als wir mit einem kleinen Umweg zurück fuhren wurde es zunehmend sonniger und tat der Rückenwind uns gut. Dennoch wurde es nicht weniger intensiv. Die verschiedenen Hügel und das hohe Tempo kostete doch reichlich Kohlenydraten. So war ich froh als ich nach 115 Kilometer meine Chocolademilch trinken konnte. Am späteren Nachmittag gab es dann noch ein gymnastisches Training mit Rumpfstabi und Dehnung. Für heute wars genug und Morgen ist eine offizielle Ruhetag. Da werde ich auch Mal etwas ausschlafen und lediglich ein Lauftraining absolvieren. Leider gab es heute in einer Gruppe ein Unfall. Ein junger Teilnehmer landete im Spital..

 

Montag
16.03.2015

 

Schon ein interessantes Phänomen. Ihr wird es kaum glauben, aber wenn ich alleine ins Trainingslager gehe, trainiere ich mehr als hier in der Gruppe. Heute gab es um 7:30 Uhr ein stundiges Lauftraining mit Lauf ABC. Um 10:30 Uhr fuhr ich mit den schnellsten ein Radtour von knapp 80 Kilometer. Das wars für heute. Morgen sollte es dann etwas mehr werden. Das Wetter passt aber, 22°C, blaue Himmel und relativ wenig Wind. Traumhaft, schaut euch doch Mal die Anlage an (klicken):

 

Sonntag
15.03.2015

 

Gerstern bin ich -mit weiteren 100 Triathleten, inkl. Weltmeister Kienle- in Las Playitas, Fuerteventura eingetroffen. Es blieb mir gestern gerade noch Zeit das Velo zusammen zuschrauben und die Begrüssungssitzung von Hannes Hawaii Tours zu besuchen. Heute morgen um 7:30 Uhr stand bereits das erste Training auf dem Programm. Ein geleitetes Schwimmtraining im 50 Meter Freibadpool mit angenehmen Wassertemperaturen. Obwohl es beim Tri Top Team nicht immer reicht, dürfte ich hier in der schnellsten Gruppe schwimmen. Nach dem Frühstück gab es eine Einführung in das "Fahren in Gruppen" und danach ging es los. Auch hier in der schnellsten Gruppe. Ich fuhr mit acht weiteren Fahrern und zwei Guides  den Prolog über 65 Kilometer und anschliessend ein Lauf über 7 Kilometer. So kamen heute doch fast 5 Stunden zusammen. Tendenz für die nächsten Tagen "steigend". Das Wetter zeigte sich von seinen besten Seite. Blaue Himmel, mässige Wind, angenehme Temperaturen. So kann es weiter gehen.

 

Sonntag
01.03.2015

 

Diese Woche habe ich ein Laufblock absolviert. Auf 100.3 Kilometer habe es dabei gebracht. Damit bin ich natürlich sehr zufrieden. Am Samstagmorgen gab es ein Schwimmtraining, dannach bin ich von Balgach nach Hause gejoggt. Am Nachmittag stand dann auch noch das Kilometer Wettschwimmen vom Tri Top Team Rheintal auf dem Programm. Ich absolvierte diese1'000 Meter in 14'.41" und war damit 2 Sekunden schneller als im letzten Jahr. Auch hier bin ich auf gutem Weg. In der kommenden Woche werde ich es etwas ruhiger angehen. Am Mittwoch Abend geht es für ein paar Tagen nach Holland. Am 14. März fliege ich dann ins Trainingslager nach Fuerteventura.

 

Sonntag
15.02.2015

 

Gestern bin ich der Lustenauer Crosslauf über 9 Kilometer gelaufen. In Dezember hatte ich das gleiche versucht, und musste dort halbwegs mit einer Wadenverhärtung aufgeben. Das musste ich dieses Mal nicht. Das war auch das einzige positive, was ich über dieses Rennen zumelden habe. In der erste von drei Runden kam ich nicht vom Fleck. Es liefen alle an mir vorbei. In der zweite Runde lief ich ganz alleine mein Tempo und in der dritte Runde ging es dann etwas besser und konnte ich wieder einige Konkurrenten überholen. Ich weiss nicht an was es gelegen ist, waren es die Bedingungen (teils Schnee und Eis), war es meine schlechte Grundschnelligkeit, Tagesform? Ich stand erstmals auf Seite 2 der Rangliste.. Am Sonntag lief ich 23 Kilometer durch den Illerwald, ebenfalls über Schnee und Eis und das ging doch ziemlich gut..

 

Donnerstag
05.02.2015

 

Im Moment bin ich relativ fleissig und trainieren etwa 10-12 stunde in der Woche. Langsam geht es bergauf. Doch es braucht noch einiges bis zum Ironman-Form. Wichtig ist jetzt gesund und unverletzt diese Winter überstehen. Am 14. März fliege ich nach Fuerteventura um nochmals eine Woche intensiv zu trainieren. Am 21. März komme ich zurück und am 22. März ist der Halbmarathon in Oberriet. Ein schöner Abschluss dieser Trainingswoche. Am 12. April ist der Marathon in Rotterdam.

 

Samstag
10.01.2015

 

Der letzte Trainingstag war kein guter.. Stark verkältet, Halsweh und kein Pfupf. Das wurde nichts. Deshalb ging es mit dem Auto nach Playa Blanca. Hier habe ich etwas flaniert, etwas getrunken. Viel besser ging es mir danach aber nicht. Am Nachmittag wurde deshalb relaxed.. Morgen geht es zurück in die Schweiz..

 

Freitag
09.01.2015

 

Obwohl  ich mich nicht gerade fit fühlte, fuhr ich bereits vor 10 Uhr los. Doch drohende dunklen Wolken liessen mich entscheiden die geplante Tour abzubrechen. Es ging auch nicht lange und es regnete in strömen. Das waren nur knapp 40 Kilometer.. Doch als es am Nachmittag abtrocknete fuhr ich mit dem Auto nach Club LaSanta. Stink frech betrat ich die Anlage, zog mich um und absolvierte ein Schwimmtraining im 50 Meter Becken. 4.2 Kilometer im 26°C Freibad. Danach genoss ich noch ein feines Erdbeeren Smoothie.

 

Donnerstag
08.01.2015

 

Es war wieder einen strengen Tag. Ich sass 5 Stunden im Sattel und kämpfte erneut gegen einen sehr starke Wind. Glücklicherweise kam der Wind (wie üblich auf Lanzarote) aus nördlicher Richtung. Darauf konnte ich mein Tour einwenig ausrichten. Zuerst ging es zwar nach Süden über Uga und hoch über Femes. Danach über El Golfo, die Feuerbergen, LaSanta, Caleta und Teguise wieder zurück. Meine durchschnittliche Wattleistung (220 Watt) war der Beste in diesem Jahr. Noch zwei weitere Trainingstage bei 22°C bleiben mir noch..

 

Dienstag
06.01.2015

 

Heute gab es von alles etwas. Zuerst ein Lauf von ca. 1:20; dannach eine kurze aber intensive Radtour von 60 Kilometer und anschliessend noch ein open water swim. Dazu habe ich heute meine erste GoPro Video fertiggestellt. Weil wir hier nicht so gute Internetverbindungen haben, konnte ich es noch nicht hochladen. Doch sobald mir dies gelingt, werde ich den Link hier bekanntgeben. Mir gefällt diese Video jedoch sehr. Es zeigt, was ich so ganz alleine im Trainingslager mache: "Ein Tag im Trainingslager; Lanzarote 2015" so heisst der Titel.

Es steht im Netz (Youtube) Unbedingt anschauen mit Musik! HIER

 

Montag
05.01.2015

 

Der Sturm aus Osten hat sich zum Glück gelegt und es gab heute ein normaler Nordost Wind. Ich fuhr heute über San Bartholome - Teguise und dann hoch über Haria und Mirador zum nördlichsten Punkt der Insel. In Orzola holte ich ein frisches Baguette mit Käse und zwei Dosen Fanta, was mir € 2.20 kostete (!). Nach 95 Kilometer war ich wieder im Hotel, wo es heute sogar Chocomilch gab! Dann habe ich mich in den Hotelpool gestürzt. Aber nur kurz: 17°C ohne neopren halte ich nicht lange aus.. Da versuche ich morgen den See (immerhin 19°C).

 

Sonntag
04.01.2015

 

KO! Das war hart, sehr hart! Alles begann eigentlich gut. Ein Footing am Morgen und nach dem Frühstück auf dem Weg. Es windete ziemlich kräftig, aber bis Yaiza und El Golfo ging es mit schräge Rückenwind gut. Durch die Feuerbergen nahm der Wind dann nochmals zu und runter nach LaSanta konnte man sich nur knapp auf dem Rad halten. In Caleta war es nicht mehr lustig. Es wütete ein richtiger Sandsturm! Terrassen waren geschlossen, Menschen verkrochen sich. Aber ich musste noch zurück über Teguise nach Costa Teguise voll gegen den Wind. Meine Kräfte neigten zu Ende, doch ich habe das Hotel erreicht. Das waren härten 120 Kilometer und das am ersten Trainingstag! Das schlimmste kam noch: Es gab im Hotel keine Chocomilch mehr! Dafür habe ich mich warm geduscht, warm angezogen und eine runde geschlafen. Erholung ist angesagt..

 

Samstag
03.01.2015

 

Freude herrscht! Heute um 19:00 Uhr wurde meine Fahrradtasche ins Hotel gebracht! Also kann es Morgen los gehen. Der heutige Tag war natürlich nicht sehr anstrengend. Ich bin zwar ca. 70 Minuten den Küste entlang gerannt, aber das war dann auch alles. Viel spaziert, gelesen (ich ein GoPro Buch, Pluis ein Duckboek) und natürlich lang geschlafen (12 Stunde!). Auch nicht schlecht..

 

Freitag
02.01.2015

 

Die Reise nach Lanzarote verlief suboptimal. Zuerst war ich froh, dass Iberia mein Fahrrad überhaupt mitnehmen wollte. Dann kam es aber in Lanzarote gar nicht an! Durch das umsteigen in Madrid hat das Fahrrad den Wechsel nicht geschafft. Gemäss letzter Information sollte es Morgen um 14:00 Uhr im Hotel in Costa Teguise sein. Blöd ist nur das auch Laufschuhe und Schwimmzeug in  dieser Radtasche sind! Ich werde morgen ein Lauftraining mit meinen Freizeit Turnschuhen absolvieren. Nun mache ich halt das Beste daraus. Ich war schon beim Coiffeur, gehe früh ins Bett, schlafe aus und werde nach meinem Lauf noch etwa lädele in Arrecife. Wenn alles klappt geht das Trainingslager eben am Sonntag los...

 

Sonntag
14.12.2014

 

Ich bin gerade zurück vom ersten Tri Top Team Trainingsweekend. Drei Schwimmeinheiten und ein Lauftraining haben wir an diesem Wochenende absolviert. Obwohl mein Niveau noch nicht sehr hoch ist, ist eine steigende Tendenz festzustellen. Mein linker Waden hat die Belastung vom Lustenauer Crosslauf über 9 Kilometer noch nicht ganz mitgemacht. Ich bin jedoch zuversichtlich, fühle ich mich doch sonst gesund und munter. Nun geht es schon bald (am 2. Januar) nach Lanzarote. Ich freue mich auf die Trainingseinheiten an der Sonne!

 

Sonntag
26.10.2014

 

Okay, ich gebe es zu.. Ich kann nicht ohne Sport, zumindest, noch nicht.. Obwohl ich mit dem Gleitschirmfliegen eine schöne Freizeitbeschäftigung gefunden habe, möchte ich unbedingt fit und leistungsfähig bleiben! Sicher auch im nächsten Jahr, wo ich 50 Jahre alt werde und in die nächste Altersklasse aufsteige. Also habe ich mir zuerst einmal vorgenommen, den Rotterdam Marathon am 12. April 2015 zu laufen. Danach am 7. Juni 2015 den Ironman 70.3 Rapperswil und zwei Wochen später die Challenge Heilbronn ebenfalls über die Halbdistanz. Der Ironman Switzerland findet am 19. Juli statt. Momentan ist mein Fitnesslevel jedoch noch auf einem tiefen Niveau. Diese Woche habe ich das Training wieder aufgenommen. Zweimal bin ich geschwommen ohne vorwärts zu kommen, gestern fuhren mir meine Trainingskollegen auf dem MTB um die Ohren und heute war ich nach 1:20 Stunde Joggen wieder froh, zu Hause zu sein. Ich möchte jedoch meine 3 Kilo übergewicht loswerden und wieder so aussehen wie auf dem Bild rechts (2009). Vom 2. bis 11. Januar 2015 trainiere ich auf Lanzarote (Costa Teguise), meine Lieblingsinsel. Zwei Trainingsweekends werde ich mit dem Tri Top Team Rheintal in Chur absolvieren. Also meine Sportkarriere ist noch nicht abgeschlossen!

 

Sonntag
20.07.2014

 

Unglaublich, fit und motiviert, optimale Bedingungen und gut vorbereitet am Ironman UK und doch ging alles schief an diesem Tag. Das Schwimmen im See mit 2'000 Athleten verlief super. Ich stand seitlich am in der vorderen Reihe und konnte auch so weg schwimmen. Kein Gerangel, kein Treten, einfach perfekt. Nach der erste von 2 Runden kam ich unter 30 Minuten durch. Am Schluss der 3.8 Kilometer zeigte der Uhr 1:01 Stunde. Damit war ich zufrieden. Auf dem Rad war es noch recht kühl, regnerisch und vernebelt. Auf den ersten Kilometern verlor ich bereits mein Radcomputer (der Transport mit Easy Jet hat mehrere Spuren hinterlassen). Dennoch verlief das Radfahren recht gut. Ich teilte meine Kräfte gut ein. Fuhr ein Weile ganz alleine, fand dann jedoch ein gutes Grüppchen. Wir harmonierte gut, bliebe sehr diszipliniert (englisch eben) auf 10 Meter Distanz. In einer der vielen scharfen Kurven war ich etwas unkonzentriert und flog raus. zum Glück nur Schürfungen und konnte ich schnell wieder Anschluss an meiner Gruppe finden. Einige Kilometer weiter: Plattfuss! Scheisse! Doch ich blieb ruhig, ich hatte schlussendlich Reparaturschaum dabei. Schnell aufgeschraubt und auf Knopfdruck hatte ich tatsächlich Schaum; überall ausser im Pneu! Auch Nachpumpen brachte nichts. Meine zweite Option war Collé wechseln, Ventilverlängerung umsetzen, Pumpen.. nichts. Funktionierte meine Pumpe nicht, oder war auch diese Collé defekt? Nirgendwo Schiedsrichter oder Mechaniker (wenn man sie braucht..). So fuhr ich eben ohne Luft langsam weiter, in der Hoffnung Hilfe zu finden. So verlor ich mindestens 45 Minuten. Er als ich eine Pumpe bekam konnte ich weiterfahren. Doch die Motivation war dahin. Ich beendete die 180 Kilometer nach 6:34 Stunden und hatte keine Interesse mehr einen Marathon zu laufen. So endet meine Leistungssport Karriere.. Das hatte ich mich ganz anders vorgestellt!!

 

 

Donnerstag
17.07.2014

 

Nicht ganz ohne Problemen sind wir nun jedoch in Manchester eingetroffen. Nachdem wir das Unterkunftsproblem gelöst hatten, gab es am Flughafen in Manchester das Nächste. Wir bekamen das gebuchte Mietauto nicht. Obwohl gebucht, bestätigt und bezahlt, war da nichts zu machen. Erst bei der Konkurrenz bekamen wir ein Wagen, dafür nigelnagelneu! Das Navi funktionierte tadellos und fand unseres Appartement im Zentrum von Manchester mühelos. Leider hat die Reise auch Spuren an meinem Rad hinterlassen. Der Sattel stand in einer komischen Position und der Computerhalter war abgerissen. Das einkaufen war hier dafür kein Problem und Peter etablierte sich als richtiger Koch. Morgen werden wir die Strecke anschauen und die Registrierung vornehmen. Hoffentlich wird es bis am Sonntag etwas weniger warm, denn in England sind die heutigen 28°C kaum üblich.., oder?

 

 

Mittwoch
16.07.2014

 

Seit Samstag bin ich nun in Holland und habe hier die letzten Trainings absolviert. Gestern Abend jedoch einen kleinen Schock: Das Appartement in Bolton hat einen Elektrizität- und Wasserschaden erlitten und ist zur Zeit unbewohnbar. Nun musste ich 24 Stunden vor Abflug noch eine neue Unterkunft organisieren! Bolton ausgebucht, nur in Manchester fand ich noch etwas.. Wir sind jetzt etwas weiter entfernt vom Wettkampfgelände, dafür haben wir immerhin ein Bett! Donnerstag 7:50 Uhr Abflug. 

 

 

Sonntag
22.06.2014

 

Heute sind es noch genau vier Wochen bis zum Ironman UK in Bolton, und ich habe diese Woche nochmals super trainiert. Nach Mallorca habe ich mir drei Tagen mit aktive Erholung gegönt. Doch danach ging es wieder richtig los. Nun habe ich diese Woche u.a zwei lange Laufeinheiten von knapp 2,5 Stunden absolviert, aber auch auf dem Rad war ich fleissig. Am Samstag fuhr ich auf dem Rad nach Sedrun und am Sonntag absolvierte ich von hieraus ein fahrt über Lukmanier - Gothardt und Oberalp. Das ergab nur an diesen beiden TagTagen schon 300km und 5'000 Höhenmeter. Mein Wochenpensum von 21,5 Stunden kann sich sehen lassen. Nach einem lockeren Tag morgen, werde ich auch nächste Woche nochmals fleissig sein. Danach wird langsam reduziert und am 6. Juli werde ich noch ein kleines Vorbereitungsrennen absolvieren. Am 20. Juli wird dann zugeschlagen!

 

 

Sonntag
15.06.2014

 

Back @ Home! Der Freitag (Köningsetappe) war nochmals einen hammerharten Tag! Aber, ich habe es geschafft! Nach Orient, Coll de Hono und de Coll Soller fuhr ich auch noch den 14 kilometerlangen Coll de Puig Major hoch. Das alles bei 34°C.. Auf dem letzten Pass gönnte ich mir ein Panache (Radler) und brachte dann auch die letzten 30 Kilometer noch hinter mir. Damit ging eine -für mich- strenge Woche zu Ende: knapp 700 Kilometer und ca. 8'500 Höhenmeter. Jetzt ein paar Tage (aktive) Erholung und dann kommen die letzten Trainingswochen. In 5 Wochen sollte ich parat sein: Ironman UK in Bolton!  

 

 

Donnerstag
12.06.2014

 

Gestern gab es ein Tag ohne Radfahren. Doch eine Stunde Schwimmen und eine Stunde Laufen hatten es auch in sich. Vor allem das Laufen in dieser Hitze.. Danach gab es jedoch einen ruhigen Tag mit etwas sightseeing in Palma. Heute ging es dafür Richtung San Salvador (ebenfalls ein Klassiker). Da kamen wieder 130 Kilometer und 1'000 Hm zusammen. Für Morgen habe ich doch ein wenig Respekt. Die Köningsetappe steht auf dem Programm. Also die gleiche Etappe wie am ersten Tag, nur in umgekehrte Richtung. Das heisst über Orient, Coll de Hono und Coll de Soller. Dann bin ich wieder auf Meeresniveau und muss ich noch den 14 Kilometer lange Aufstieg auf den Puig Major schaffen bis es dann zurück nach Pollenca geht. Dies alles bei weit über 30°C. Am Sonntag brauchte ich 6 Stunden und war ziemlich platt. Schauen wir mal.... 

 

 

Dienstag
10.06.2014

 

Das war erneut ein hartes Stück Arbeit heute! Ich fuhr -wieder bei grosser Hitze- zuerst 30km die Bergen hinein, danach Richtung Süden. Obwohl es mir gar nicht so gut lief, zog ich mein Plan durch und fuhr über "Randa", ein Berg den ich schon manchmal hochgefahren bin. Doch noch nie bei diesen Temperaturen (sowohl meine Red Power Gums als auch meine Stroopwafels schmolzen!) und bei so ein schöner Aussicht (bis nach Cabrera Eiland, siehe Foto). Der Weg zurück verlief trotz Gegenwind wieder besser, und so kam ich nach 144 Kilometer und 1'500 Höhenmeter wieder im Hotel an. Nun habe ich in den ersten drei Trainingstagen bereits 400 Kilometer und 5'000 Höhenmeter gemacht. Ich spüre, dass ich mich morgen ein bisschen Erholen muss. Ich werde deshalb morgen ein Schwimm- und ein Lauftraining absolvieren. Donnerstag nochmals ca. 120km fahren und am Freitag die Köningsetappe absolvieren.

 

Montag
09.06.2014

 

Heute morgen begann ich mit einem Schwimmtraining im Pool. Knapp eine Stunde und damit hatte ich das Morgenessen verdient. Danach ging es natürlich aufs Rad. Eine wellige Runde und am Schluss den Aufstieg Richtung Kloster Luc. Das Ausrollen richtung Pollenca bleibt doch eher mein Ding. Doch erneut 1'000 Höhenmeter in diese 107km. Morgen geht es Richtung "Randa". Auch ein Klassiker!

 

Sonntag
08.06.2014

 

Das war happig! Gleich am ersten Trainingstag fuhr ich über mehrere Pässe. Von Pollenca über den Puig Major, Coll de Soller, Coll de Hono / Orient. Sechs Stunden sass ich im Sattel und fuhr über 2'400 Höhenmeter. Eine strengere Tour gibt es hier kaum. Ich habe mich vorgenommen am letzten Trainingstag die gleiche Tour in umgekehrter Richtung nochmals zu fahren. Jetzt bin ich aber ziemlich müde und muss mich nun etwas erholen..

 

Samstag
07.06.2014

 

Ich bin in Mallorca eingetroffen. Der Flug verlief reibungslos und flott. Das ich gleich viel Zeit im Flugzeug, als in der Schlange der Autovermietung verbringen würde, hatte ich nie geahnt (und das bei Vorausbuchung!). Dennoch fuhr ich mit meinem Peugeot 3008 zuerst nach Palma. Hier habe ich zuerst geshoppt (Zara) und was Lebensmitteln gekauft. Dann fuhr ich nach Pollenca ins Hotel (Club Pollentia Resort). Hier Velo zusammen geschraubt, geduscht, gegessen und ab ins Bett. Morgen geht das Training los. Freue mich!

 

Sonntag
01.06.2014

 

Zwei Tage an einem Expo-Stand stehen, ist mit Sicherheit nicht eine optimale Vorbereitung auf einen Ironman 70.3! Dennoch freute ich mich auf den Start in Rapperswil. Um 9:00 Uhr startete ich im 16°C kalten Wasser des Zürichsees. Nach 30:10 Minuten und an 12. Stelle liegend kam ich wieder raus. Leider verlief das Rad fahren nicht unbedingt sensationell. In den (vielen) Steigungen fehlte mir doch die Kraft. In dieser Disziplin war ich dann auch viel schlechter als noch vor drei Jahren. Das Laufen verlief hingegen wieder recht gut. Mit einer Halbmarathonzeit von 1:30 Stunden war ich sehr zufrieden. Meine Endzeit von 4:47:58 bedeutete einen 25. Rang in meiner Kategorie (M44-49). Am Samstag fliege ich nach Mallorca, wo ich die Gelegenheit habe, nochmals an meiner Radleistung zu arbeiten. Ich habe schlussendlich noch 6 Wochen vor dem Ironman UK in Bolton!

Übrigens gibt es von mir ein dreiseitiger Bericht in der aktuelle Ausgabe vom L-Magazin

 

Sonntag
25.05.2014

 

Endlich wieder einmal ein schönes Wochenende zum Trainieren. Samstagmorgen ein Open Water Swim (also im See) und danach 31/2 Stunden Radfahren. Sonntag Dauerlauf von 2:10 Stunden. Herrlich. Vorallem auch noch Zeit fürs relaxen am Pool. Nächste Woche wird es dann schon strenger. Am Sonntag starte ich am Ironman 70.3 Rapperswil. Doch zuvor stehen wir zwei Tagen am Dare2Tri Stand in der Expo!

 

Sonntag
20.04.2014

 

Nach meiner Enttäuschung am Ironman South Africa konnte ich trotzdem noch zwei herrliche Ferienwochen geniessen. Wir waren Cage Diving mit the big white shark, haben uns im Wald von Baum zu Baum gleiten lassen und flogen mit einem Gleitschirm über Kaapstadt. Dabei habe ich zwei Wochen auf Sport verzichtet. Nur eine Wanderung vom Tafelberg runter konnte man als Aktivität bezeichnen. Zurück in der Schweiz wir das Training aber wieder aufgenommen. Ich werde mich nochmals 3 Monate intensiv auf dem Ironman UK in Bolton bei Manchester vorbereiten. Dazu mache ich u.a. ein wöchiges Trainingslager auf Mallorca (7. bis 14. Juni), aber zuerst fange ich wieder von vorne an.. und zwar heute noch..

 

 

Sonntag
06.04.2014

 

Kein Wettkampfglück am Ironman South Africa. Ich ging heute morgen zuversichtlich am Start. Punkt 7 sprang ich in den Indischen Ozean, der eine angenehme Temperatur aufwies. Es war nur eine Runde von 3800 Meter zu schwimmen. Der Hinweg lief super. Ich hatte jede Menge Platz, da ich von unsere Welle ziemlich weit vorne lag. Auf dem Rückweg trieb es mir dann doch ziemlich weit von der Ideallinie weg. Ausserdem wurde es ziemlich hektisch mit den letzten der zweiten Welle (waren 20 Minuten vorher gestartet). Dennoch mit meiner Schwimmzeit von 60 Minuten war ich zufrieden. Auf dem Rad lief es mir nur mässig. Einerseits war die Strecke sehr anspruchsvoll, auf der andere Seite hatten wir auch ziemlich viel Gegenwind. Für die erste Runde von 90 Kilometer hatte ich 2:50 Std. Auf der zweite Runde passierte es dann. Während ich auf meinem Aerolenker lag, fuhr ich über eine der vielen Wellen. Dabei brach mein rechter Pad. Von dort an konnte ich nicht mehr auf meinem Lenker liegen. Ich fuhr also in Gegenwind ohne Aeroposition. Das war ziemlich anstrengend, auf diese anspruchsvolle Strecke. Am Ende der Strecke war ich danach völlig platt und konnte ich keinen Marathon mehr laufen! Die Enttäuschung ist gross. Doch werde ich die kommenden knapp zwei Wochen in SA geniessen. Keine Muskelkater, lediglich eine Sonnenbrand erinnert mich an diesem Kampf. 

 

Donnerstag
03.04.2014

 

Gestern waren wir im berühmten Addo Elephant Parc. Das war wieder der Hammer. Elephanten liefen buchstäblich an unserem Auto vorbei. Wir sahen verschiedenen Herden zu, wie sie sich verpflegten und waschten. Auch jede Menge andere Tiere sahen wir auf unserem Tour. Leider war es mir am Abend nicht sehr wohl und musste ich früh ins Bett. Doch alles im grünen Bereich, heute war es mir wieder besser. Diese Nacht und am Morgen hat es stark geregnet und stürmte es richtiggehend. Von einem Radtraining musste ich absehen und werde ich morgen nachholen. Bis jetzt habe ich nicht viel trainiert. Zwei kurze Schwimmeinheiten im Meer (siehe Foto) und ein Lauftraining. Dafür habe ich mich bereits registriert. Morgenabend findet der Pastaparty statt und Samstag wird eingecheckt. Sonntag ist Raceday. Startnummer 1553!

 

Montag
31.03.2014

 

Am ersten Tag war schon richtig was los! Aufgrund des schönen Wetters fuhren wir ins Lionsparc. Da gab es nicht nur Tigers und Löwen, sondern auch jede Menge Giraffen, Zebras, Springbocken und Affen. Zudem getrauten wir uns (mit einem Ranger und 2 Helfer) ins Tiger Gehege. So versuchten wir eine persönliche und freundliche Begegnung mit einem 4 Monat - Alten Tiger (sie hiess "Ziggi"). Leider war Ziggi eine richtige Zicke und auch relativ aggressiv. Mit ein paar Kratzer kamen wir jedoch gut weg. Auf dem weiteren Weg entlang der Küste, sahen wir dann jeden Menge Delphinen. In Jeffrey's Bay besuchten wir Surf Outlets und bekamen die beste Südafrikanische Kaffee. Der erste Tag endete damit spät. Doch wenn der Wetterbericht stimmt, regnet es morgen stark und habe ich Zeit zum Schwimmen, Laufen und endlich das Velo zusammen zuschrauben.

 

Sonntag
30.03.2014

 

Heute bin ich in Südafrika eingetroffen! Es wurde jedoch noch leicht stressig, weil ich am Samstag noch viel erledigen musste und erst noch einpacken. Am Flughafen taten sie dann auch noch lästig, weil das Ticket auf Michel "Kandel" und Passport auf Michel "Kandel-Schenk" ausgestellt wurde. Ausserdem war meine Radtasche nicht 23 sonder 32 Kilo schwer. Janu, schlussendlich kam ich dann doch noch im Flieger und in Port Elizabeth warteten meine Schwester und Schwager schon auf mich. Die Autovermietung hat auch geklappt, wäre es nicht das das Auto für uns mit Gepäck zu klein war. In PE mag es noch gehen, aber für unsere Rundreise müssen wir umplanen. Ein grösseres Auto oder deren zwei. Das Appartement ist aber der Hammer und das Wetter schön. Meine erste Aufgabe habe ich auch bereits erfüllt. Mein Rad habe ich noch nicht zusammen geschraubt, aber ich war bereits beim Coiffeur! Morgen werde ich mich mit Sicherheit um mein Rad kümmern und ein erstes Schwimmtraining im Meer absolvieren. Zudem besuchen wir das Lionspark! Los geht's!

 

Sonntag
16.03.2014

 

Wieder einen Super Trainingswoche absolviert. Insbesondere dank ein Trainingsweekend in Tessin. Am Samstag nach dem Schwimmtraining ab in den Süden und noch 100 Kilometer geradelt. Am Sonntag in kurzem Raddress bei herrlichen Temperaturen (bis 26°C) rundum den Lago Maggiore gefahren. Da kam ich auf knapp 160 Kilometer in einem 34-er Schnitt. So kam ich auch diese Woche wieder auf 18 Stunden. Dabei lief ich 45 Kilometer, Schwamm deren 8 und radelte 365 Kilometer. Nun sind es noch zwei Wochen bis zum Abflug und 3 bis zum grossen Wettkampf in Südafrika! Startnummer 1553!

 

Sonntag
08.03.2014

 

Obwohl ich meine 100 Kilometer Laufwoche wegen meiner Sehnescheideentzündung nicht durchziehen konnte, bin ich mit dieser Woche sehr zufrieden. Ich konnte mehr als 18 Stunde trainieren. Es kamen dabei 70 Laufkilometer, 7.2 Schwimmkilometer und 270 Radkilometer zusammen. Das Wetter sei dank! Meine Radleistung liegt zwar noch unter mein soll, aber wenn das Wetter so bleibt, werde ich mich sicherlich noch verbessern können!

 

Sonntag
01.03.2014

 

Für diese Monat habe ich mir noch einiges vorgenommen. Das muss ich auch, weil in Februar habe ich eindeutig zu wenig trainiert. Letzte Woche hatte ich mir noch ein Sehnescheide Entzündung am Fuss eingefangen (eingelaufen). 2:45 Stunde in unebenes Gelände waren offensichtlich zu viel. Heute konnte ich immerhin den dritten Hürde in meiner Planung nehmen. Ich schwamm 10 x 100m unter 1:25min. (alle zwischen 1:19 und 1:23). In der kommenden Woche werde ich nochmals 100km Laufen und hoffentlich auch etwas Radfahren. Ich hoffe das Wetter spielt mit!

 

Sonntag
09.02.2014

 

Obwohl ich aufgrund von viel Arbeit nur eine beschränkte Sportaufwand betreiben kann, bin ich mit dieser Trainingwoche sehr zufrieden. Ich habe 103 Laufkilometer absolviert und war gestern im TTTR 1'000 Meter Schwimmen so schnell wie in den letzten fünf Jahren nicht mehr. 14:43 Minuten war u.a. über 20 Sekunden schneller als am letzten Rennen in Dezember 2011. Nächste Woche haben wir ein spezielles Spinning Training und am Samstag ein Crosslauf über 9 Kilometer.

 

Sonntag
26.01.2014

 

Am Wochenende habe ich mit dem Tri Top Team Rheintal ein Trainingsweekend in Chur absolviert. An diesem Wochenende wurde insbesondere geschwommen. Neben vier Schwimmeinheiten gab es aber auch noch zwei Laufeinheiten. Die kommende Woche werde ich leider nicht al zuviel Zeit für das Training haben. Von Donnerstag bis Samstag gibt es erneut ein Ultraschalldiagnostikkurs. Danach habe ich aber noch einiges vor. Bis zum 6. April und mein Wettkampf in Südafrika sind es dan nur noch 2 Monate!  

 

Samstag
11.01.2014

 

Nach einem lockeren Footing (danke Antje), habe ich mein letztes Radtraining absolviert. Nachdem ich über Haria, Mirador und Orzolo gefahren war, konnte ich mit Yvonne van Vlerken und Per Bittner ein Intervalltraining mitmachen. So fuhren wir den letzten 30km gemeinsam. Da ich genau 93km (1'295Hm) fuhr, ergibt dies nun eine Gesamtleistung von 880km. Damit bin ich natürlich mehr als zufrieden. Dieses Trainingslager war absolut der Hammer! Am Nachmittag habe ich dann auch schön relaxed am Pool. Die letzten warmen Sonnenstrahlen bevor es morgenfrüh wieder nach Hause geht.

 

Freitag
10.01.2014

 

In der Nacht hat es ziemlich fest geregnet. Doch am Morgen kam die Sonne wieder langsam zu Vorschein. Leider war es dadurch ein Stuck kühler, dafür war der Wind nicht mehr so stark. Ich fuhr deshalb zuerst wieder in den Süden und nach den Feuerbergen nahm ich auch Haria nochmals im Angriff. So kamen heute wieder 145 Kilometer und 1'790 Höhenmeter zusammen. Meine Zielsetzung von 800 Kilometer ist bereits jetzt fast erreicht. Es fehlen gerade noch 13 Kilometer. Das werde ich morgen mit Sicherheit schaffen...

 

Donnerstag
09.01.2014

 

Das Wetter hätte - gemäss Wetterbericht- schlecht sein sollen. Stattdessen fing der Tag wieder wunderschön an, mit Ausnahme der Wind! Nachdem ich in den letzten Tagen richtig verwöhnt worden war mit fast windstille, ging heute wieder einen richtigen Lanzarote Wind. Den kam ich auch zu spüren, als ich nach Yaiza und El Golfo von hinten über Femes fuhr. Diese Rampe ist ehe schon der Steilste auf der Insel aber mit volle Gegenwind richtig hart zu nehmen. Doch logisch, nahm ich auch diese Hürde. Fuhr nachher noch durch die Feuerbergen und über Tiagua - Tao - San Bartelome und Teguise nach Hause. 111 Kilometer und 1'425 Höhenmeter. So bleiben mir für die restlichen zwei Tage noch 166, damit auf die geforderten 800 Kilometer komme. Sollte eigentlich machbar sein...

  

 

Mittwoch
08.01.2014

 

Nach den ersten vier Trainingstagen genoss ich heute meinen verdienten Ruhetag. Ich habe ein Auto gemietet, war Shoppen in Puerto del Carmen und besuchte den wahrscheinlich einzige Ort auf der Insel, welche ich noch nicht konnte.. Playa de Papagayo (zum Baden). War ein wunderbarer Tag. Nun geht es Morgen weiter, obwohl der Wetterbericht nicht gerade schön ist..

  

 

Dienstag
07.01.2014

 

Heute stand die Königsetappe auf dem Programm. Ich sollte 180km Radfahren, dies entsprach auch eine Hürde zur meinen Zielsetzung (Südafrika). Das war hart, aber ich habe es geschafft! Ich fuhr über die gesamte Insel, zuerst Richtung Süden über Femes nach Playa Blanca. Dann über El Golfo, Feuerbergen, Haria, Mirador zum nördlichsten Punkt (Orzolo). Als ich im Hotel eintraf, zeigte mein Tacho 186 Kilometer und 2'325 Höhenmeter! Noch mehr Happy! Morgen geniesse ich meinen verdienten Ruhetag nach 4 Trainingstagen (529 Radkilometer, 2 Läufe und 1 Schwimmtraining).

  

 

Montag
06.01.2014

 

Man glaubt es kaum, aber es war noch schöner als gestern! Blauer Himmel und kaum Wind, bei 23°C. Es war also herrlich zum trainieren! Es gab ein Footing am Morgen, ein Radtour über Haria und Mirador nach Orzola und zurück (105km) und danach noch ein Schwimmtraining im Meer. Ich bin richtig happy!

  

 

Sonntag
05.01.2014

 

Den heutigen Tag war der Hammer! Pure Sonnenschein, 23°C und eine mässige Wind bildeten die idealen Bedingungen für das heutigen Training. Ein 35 minutiges Footing vor dem Frühstück und danach aufs Rad. Ich fuhr heute fast die gleiche Strecke wie gestern, nur über Femes. Dies bedeutete ein paar Kilometer und ein paar Höhenmeter mehr. So kam ich auch gut 120km mit 1'519 Höhenmeter. Danach gab es den verdienten Choco-Milch! Morgen geht es mit Alex de Boer über Haria und Mirador. Diese Woche sollte ich jedoch auch noch ein 180km Tour machen.. ob ich das schaffe.. schauen wir mal..

 

 

Samstag
04.01.2014

 

Gestern bin ich gut in Lanzarote angekommen und ich muss erneut sagen: es ist meine Lieblingsinsel. Gran Canaria, Teneriffa oder Fuerteventura haben ihre Reiz, aber Lanzarote ist einfach viel cooler. Nachdem ich um 15:00 Uhr im Hotel war, habe ich mein Koffer ausgepackt und mein Rad zusammen geschraubt. Danach habe ich ein Coiffeur gesucht und liess mich zuerst mal (fast) kahl schneiden. Anschliessend habe ich 12 Stunde geschlafen (!). Dies damit ich ausgeruht mein Trainingslager absolvieren kann. Der erste Tag liess ich es noch relativ locker angehen. Ich fuhr zusammen mit Alex de Boer (Dare2Tri) über El Golfo, Feuerbergen, LaSanta (Smoothie!) und La Caleta. Da kamen immerhin knapp 120 Kilometer zusammen. So kann es weitergehen!

 

 

Sonntag
29.12.2013

 

Am Freitag ist es soweit! Ich werde in meinem Trainingslager nach Lanzarote fliegen. Ich hoffe auf schönes Wetter und viele Trainingsstunden. Vor meinem Ironman am 6. April habe ich mir einige Hürden (Subziele) gesetzt. So sollte ich mindestens ein Mal 180km Rad gefahren sein. Dieses Ziel werde ich wohl in Lanzarote erledigen. In der Schweiz wird dies in Februar eher schwierig. Auch einige open water Schwimmtrainings stehen auf dem Programm. Dabei werde ich das ultraschnelle Dare2Tri Mach3 Swimsuit ausgiebig testen. Freue mich!

 

Mittwoch
20.11.2013

 

Tag 2 in Gran Canaria was nicht wirklich einfacher als der erste Tag. Im Gegenteil! Ich fuhr zuerst der Küste entlang nach Mogan, dannach ging es erneut hoch nach Ayacata auf 1`300 Meter. Der Abfahrt über Fataga konnte ich bereits. Nach 110km und >2`000 Höhenmeter überstand ich auch diesen Tag. Tag 3 wollte ich es etwas ruhiger angehen lassen. Nach dem morgigen Footing ging es mit dem Rad über Fataga hoch. Ein Qual wie gehabt, doch der Strecke zurück über Santa Lucia und Richtung Aguimes und Era del Cardon war wirklich schön. Ich fuhr über eine verkehrsarme Ebene, ein Höhenplateau, und hatte erstmals das Gefühl wieder Radfahren zu können. Schön war auch der Retourweg mit Rückenwind. An diesem Tag gab es lediglich 85km, aber morgen folgt die Köningsetappe über Pico de las Nieves! Ich freue mich nicht, aber es muss sein..

 

Montag
18.11.2013

 

Nach einer wirklich strengen Zeit, mit diversen Kursen im In- und Ausland ging es direkt nach Gran Canaria. Hier bin ich nun am Sonntag angekommen. In einem riesigen Hotel in San Agustin bin ich etwas ausserhalb von Playa del Ingles und Maspalomas. Doch als Ausgangspunkt für Radtouren ist die Lage gut geeignet. Am Montag (heute) ging es dann los. Am Morgen ein Footing und nach dem Frühstück aufs Rad. Mein Tour sollte nur ca. 95km lang werden, doch mit den Höhenmeter hier sicherlich nicht leicht. Doch es war schlimmer als ich dachte. Mein Einrollen nach Arguineguin angenehm und die ersten Kilometer Landeinwarts schön. Doch nach 30km ging es los. Mehr als 26km ging es hoch und zwar mit bis zu 24%! Ayacata war mit knapp 1'300MüM der höchste Punkt des Tages, doch auch im Abfahrt zurück an die Küste gab es immer wieder Gegensteigungen. Für die 100km und 1'915hm brauchte ich mehr als 4 Stunde! Dazu ein kurzes Schreckmoment als mir im Abfahrt in einer Kurve ein Schlauch (hinten) platzte. Doch dank gute Kontrolle und etwas Akrobatik ist alles nochmals gut gegangen. Ich werde nun doch diese Pneu ersetzen.. Ich brauche jetzt etwas Erholung um Morgen erneut in die Bergen zu gehen. Alternative gibt es auf Gran Canaria keine...

 

Samstag
05.10.2013

 

Michel Kandel       Back on Track       6. April 2014         Ironman South Africa!

 

Dienstag
24.09.2013

 

Obwohl es noch nicht der 1. Oktober ist, wird ein wenig - nach Lust und Laune - trainiert. So absolvierte ich mit einigen Kollegen den Alpsteinbike. Die Strecke war ziemlich anspruchsvoll und hatte einige (ca. 3'000) Höhenmeter. Deshalb könnte man sich fragen: war dieses Unterfangen nach Lust? oder doch eher aus einer Laune? Wie dem auch sei, ich habe diese Woche auch mein zweites Trainingslager geplant. Damit es mit der Schule, Arbeit, etc. aufgeht, musste ich dieses Lager in November buchen. Nun gehe ich vom 17. bis 24. November nach Gran Canaria! Freue mich!

 

Sonntag
01.09.2013

 

Diese Woche wurde einiges geplant. Ich werde am 6. April 2014 erneut am Ironman South Africa starten! Weil ich der älteste in meiner Kategorie sein werde, wird es nicht einfach sein, mich für Hawaii zu qualifizieren. Doch das ist auch nicht unbedingt das Wichtigste. Wir werden nach dem Wettkampf noch zwei weiteren Wochen in Südafrika herumreisen. Als Vorbereitung mache ich vom 3. bis 12. Januar ein Trainingslager in Lanzarote. Das Training werde ich anfangs Oktober aufnehmen. Bis dorthin nehme ich es noch etwas lockerer.. 

 

Sonntag
25.08.2013

 

Rückblickend auf die Saison 2013, war diese doch etwas enttäuschend. Am Ironman South Africa habe ich auf der Laufstrecke versagt und meine Quali vergeben. Danach wurde es nicht unbedingt besser. Ironman 70.3 Rappi wurde abgebrochen. Der Alternative in Stein (NL) mit einer Platte unter ferne liefen. Der Ironman Switzerland konnte ich nicht finishen. Bereits auf der Radstreck war es bei 35°C im Schatten fertig. Zwei Wochen später finishte ich zwar der Ironman 70.3 Europameisterschaften in Wiesbaden, doch wegen Wadenkrämpfen auf der Laufstrecke landete ich auf eine enttäuschende 70. Platz. Zeit um aufzuhören? Natürlich nicht! Dafür ist Sport viel zu schön. Doch im Moment werde ich zu erst einmal nach Lust und Laune Biken und Laufen. Aber es geht mit Sicherheit weiter! To be continued!

 

 

Freitag
02.08.2013

 

Momentan befinde ich mich in den Niederlande und obwohl ich eigentlich nicht gross trainieren wollte, nahm ich Teil an den Trainings von TV Dordrecht. So gab es diese Woche ein Kombination aus 20km Radfahren (Einzelstart) und 5km Lauf (gemeinsame Start). Während ich das Zeitfahren in 30'.04" für mich entscheiden konnte, liefen die holländischen Jungs mich in Grund und Boden. Ich kam über 5km nicht unter 21 Minuten (21'.07"), während die Schnellsten 18 Minuten brauchten. Ich werde definitiv alt.. Beim Schwimmtraining im 50m Hallenbad (Aussentemperatur über 30!) lief es dann wieder etwas besser und konnte ich schön mitschwimmen.

 

 

Dienstag
30.07.2013

 

Das war buchstäblich "NICHTS"! Ein so schlechter Wettkampf habe ich kaum je gehabt. Obwohl ich wirklich fit war und ausgeruht am Start stand, lief da sehr wenig. Nach einer mässigen Schwimmleistung, (welche natürlich neoprenlos sowieso etwas länger dauerte) kletterte ich also erst nach 1:11 an 20. Stelle liegend aufs Rad. Die flache 30km am Anfang machten schon spass und auch als es danach hochging war die Welt noch in Ordnung. Ich konnte die erste Runde in etwas mehr als 2,5 Stunden absolvieren. Doch danach fühlte ich mich schon nicht mehr so stark. Ich konnte zwar die flache 30km noch einigermassen durchziehen, doch als es wieder hoch ging konnte ich schon nicht mehr mitfahren. Ich schwitzte extrem viel und fühlte mich nicht gut. Mit Mühe und Not fuhr ich noch zum höchsten Punkt und musste mich dort schon pflegen lassen (sprich abkühlen). Ich fuhr anschliessend noch bis in die Wechselzone und meinen Wettkampf war damit schon beendet. Noch am Abend war es mir heiss und hatte ich Schweissausbrüche und eine erhöhte Temperatur. Nur mit viel Trinken und Eis wurde es langsam besser. Wettkämpfe bei Temperaturen weit über 30°C sind definitiv nichts für mich!!  

 

 

Dienstag
26.07.2013

 

Die letzten Trainings sind absolviert. Ich habe gemacht was ich konnte und bin absolut fit. Jetzt geht es darum meine Leistung im Wettkampf zu bringen. Am Sonntag wird es heiss sein. Möglicherweise schwimmen wir sogar ohne Neopren. Alles Faktoren die mir nicht unbedingt entgegen kommen. Dennoch habe ich eine Strategie um eine der 7 Slots (bei 350 Teilnehmern) in meiner Alterskategorie zu erobern. Falls es nämlich wirklich 35°C sein sollte, werde ich zumindest ein Teil der Marathonstrecke mit einer Kühlweste absolvieren. Diese sollte meine Körpertemperatur möglichst tief halten um eine gute Ausdauerleistung bringen zu können. Im heutigen Abschlusstraining hat es funktioniert. Ich habe 36km Radfahren (in 58 Minuten) mit einem 5km Lauf bei 32°C in Kühlweste kombiniert. Nun schauen wir am Sonntag wie die Bedingungen tatsächlich sind. Ich bin auf jedenfall auf alles vorbereitet und habe damit schon mal einen psychologischen Vorteil. Man kann meine Leistung verfolgen auf www.ironmanlive.com Startnummer 1965 (jawohl mein Jahrgang!). Auf gutes Gelingen!

 

 

Dienstag
09.07.2013

 

Diese Woche sollte ich noch ein umfangreiches Trainingspensum absolvieren und das machen ich auch. So gab es am Sonntag den klassischen Schwägalplauf. Wir liefen zu sechst von Oberriet über Eggerstanden, Weissbad und Lehmen auf die Schwägalp was etwas mehr als 30km entspricht. Ich kam als erste an und brauchte 2.45'. Bereits heute gab es das nächste Hammertraining: ich fuhr mit dem Rad über den Flexenpass nach Lech, dann über den Hochtannbergpass und runter nach Au. Von hieraus wieder hoch über Damuls und das Furkajoch und zurück nach Oberriet. Dabei sass ich mehr als 6 Stunde im Sattel, was mich nicht davon abhaltet um am Abend noch ein Schwimmtraining zu absolvieren!

 

Donnerstag
27.06.2013

 

Kein Wettkampfglück am "Halve van Stein". Letzte Sonntag startete ich - als Vorbereitung auf den Ironman Switzerland - an einem Triathlon in Holland. Dabei musste ich über 1.9 - 95 - 21.2 bei herbstlichen Bedingungen. Der Anfang verlief ordentlich, kam ich doch innerhalb von 27:08 Minuten über die Strecke (21° Zwischenrang). Auch die erste zwei der vier Radrunden verliefen nicht schlecht. Dies obwohl die Strecke nicht auf mich zugeschnitten war. Es ging keine 500m geradeaus. Hoch -runter- links- rechts, teilweise sogar über Pflastersteinen. In der dritte Runde passierte es dann: einen platten Reifen! Das erste Mal, dass sich dies mit einem Colle passierte. Ich habe dieser jedoch ruhig gewechselt, aber dann ging mein Carbonpumpe nicht und stand ich da! Irgendwann -ich dachte schon aufgeben zu müssen- kam ein Motorrad der Veranstalter. Diese hatte ein 12V Kompressor an Bord, sodass ich nach einem guten Viertelstunde doch weitermachen konnte. So fuhr ich die Radstrecke zu Ende und konnte auch meine 21.2km noch in 1:38 absolvieren. Es reichte für einen 33° Rang in der Altersklasse 40-49. Ohne mein Zeitverlust wäre es einen 15° Rang gewesen. Wie dem auch sei, es war eine gute Vorbereitung.. hoffen wir, dass es am 28. Juli jedoch etwas besser läuft.

 

Sonntag
09.06.2013

 

Ersatz gefunden. Nachdem der Ironman 70.3 Rappi abgebrochen wurde, habe ich nach einem Ersatz für meine Vorbereitung auf den Ironman Switzerland gesucht. Nun wurde ich fündig. Ich werde am 23. Juni den "Halve van Stein" absolvieren. Einen halben Ironman in Holland (gerade über der Deutschen Grenze). Ich freue mich wieder einmal einen Wettkampf in der alten Heimat absolvieren zu können.

 

Sonntag
02.06.2013

 

Das habe ich in meiner langen Sportkarriere noch nicht erlebt. Der internationale Ironman 70.3 Switzerland wurde kurz nach dem Start abgebrochen. Bereits zuvor hatte man das Schwimmen, wegen zu kaltem Wasser (< 10°C), gestrichen. Um ca. 9:30 Uhr gab es, durch den immer noch heftigen Regen,  eine Schlammlawine, welche Bäume, Stein und Geröll auf die Radstrecke spülten. Anschliessend war da kein durchkommen mehr und die Polizei musste die Strasse sperren. Ich befand mir zu diesem Zeit gerade am Anfang der Radstrecke. So war für mich nach 20 Minuten Laufen und ein paar Minuten Radfahren der Wettkampf vorbei...

 

Sonntag
26.05.2013

 

Nach kurzer heftigen Krankheit (vom 16. - 18. Mai im Bett!) hatte ich mich so langsam wieder erholt. Obwohl noch nicht 100% bei Kräften, freute ich mich auf der Rhystafette in Rüthi. Trotz Kälte und phasenweise starke Regen verlief das Rennen ganz gut. Im Tri Top Senioren Team dürfte ich die Fahrradstrecke absolvieren. Dies tat ich mit dem 4. beste Radzeit. Im Rhyman Einzelwettbewerb gab ich nochmals alles und das reichte bei den Senioren für den zweiten Platz. Damit war ich natürlich mehr als zufrieden. Heute Sonntag machte ich nochmals ein Berglauf von 2.5 Stunde und kam dabei tatsächlich im Schnee! Die Kälte und die schlechte Voraussichten lassen für nächste Woche (Ironman 70.3 Rapperswil) nicht gutes erahnen. Es ist unwahrscheinlich, dass im Momentan 12.5°C kalte Wasser geschwommen werden kann...

Sonntag
21.04.2013

 

Ich weiss! Ich hätte es nicht machen sollen. Doch der Rheintal Duathlon als Heimrennen muss man einfach machen, auch wenn der Ironman erst 14 Tage her ist. Der Kraft und Pfuff die es für eine gute Leistung bracht fehlte natürlich weitgehendst. Am Schluss gab es einen 9. Rang in meiner Altersklasse in einer Zeit von 59.57 Minuten. Ich hoffe ich erhole mich in der kommenden Woche weiter und kann schon bald wieder voll trainieren. Die nächsten Wettkämpfe sind Rhystafette, Ironman 70.3 Rapperswil und der Ironman Switzerland in Zürich. Zwei Wochen später folgt dann noch der Ironman 70.3 Wiessbaden, welche nach der Nachmeldung für Zürich jedoch schwierig wird. Diese findet nämlich auch 2 Wochen nach Zürich statt..

 

Sonntag
21.04.2013

 

Noch in Südafrika hab ich mich entschlossen in diesem Jahr einen weiteren Ironman zu absolvieren! Was ist naheliegender als mich für den Ironman Switzerland anzumelden! Damit werde ich mir Mühe geben, am 28. Juli wieder topfit am Start zu stehen. Bevor es soweit ist, werde ich noch einige Male meine Bilder von Südafrika anschauen. Trotz einem nicht ganz gelungenen Rennen, war es ein Supererlebnis! Deshalb noch ein paar Bilder vom Rennen hier unten. Übrigens auf dem Foto vom Start habe ich mich wirklich erkannt. Das wird wohl sonst niemandem gelingen...oder doch?

 

Sonntag
14.04.2013

 

Ein 12. Rang in einer Zeit von 10:21 Stunden am Ironman South Africa scheint eine Enttäuschung, doch die Tatsache das ich überhaupt gefinisht bin, macht mir stolz. Aber der Reihe nach. Gut vorbereitet und voller Tatendrang und Freude ging ich am Start. Die letzte Schwimmtrainings im Meer mit meinem Neopren stimmte mich (trotz ziemlich starke Wellengang) zuversichtlich, dass eine gute Schwimmzeit möglich war. Leider war der Starbereich ziemlich schmal und befand sich der erste Boje nur 300m entfernt. Normalerweise gelingt es mir ziemlich gut mich aus dem grössten Gemetzel zu halten. Dieses Mal war ich jedoch mittendrin! Bereits nach hundert Meter bekam ich ein Tritt am Kopf und mein rechter Schwimmbrilleglas hatte ich voll mit Wasser. Da musste ich eben eine Weile im zweier Zug schwimmen und irgendwann anhalten um meine Brille neu zu richten. So kam ich noch mehr im Schlamassel. Erst nach ca. 800 Meter wurde es etwas besser, doch mein Potential konnte ich nicht richtig ausnützen. Konsequenz, eine Schwimmzeit von 1:03. Die nächste Disziplin verlief ordentlich, bei Kilometer 20 verlor ich jedoch mein Werkzeug (Imbus, Patrone, Pneuheber, etc.). Ich hoffte von dort an, dass es keine Panne geben würde. Der zweite von drei Runden fuhr ich etwas schneller und hatte nach 120km ein Schnitt von 35.6 Kmh. Diese Schnitt konnte ich auf der letzte Runde nicht ganz halten und so kam es zu einer Radzeit von 5:08 (durchschnittliche Wattleistung: 245). Damit war ich eigentlich nicht unzufrieden. Obwohl ich es nicht wusste, lag ich auf einem 5. Zwischenrang in meiner Kategorie und klar unter den ersten 100 im Rennen. Das Laufen ging ich ruhig an, konnte aber nicht zusetzen. Ich hatte schwere Beinen und es war richtig heiss. In der zweiten von drei Runden lief gar nichts mehr. Ich musste immer wieder spazieren. Das taten aber viele, darunter auch Mike Aigroz. Erst in der dritten Runde konnte ich wieder etwas besser laufen, natürlich mit einer grossen Portion von Selbstmotivation. Doch die Zeit war mir schon davon gelaufen, sowie auch die gute Plazierung. Geschlagene 4:03 Std. brauchte ich für den Marathon. Doch ich hatte alles gegeben und mehr lag heute nicht drin und deshalb bin ich froh den Finish errreicht zu haben. Für Hawaii wird es nicht reichen. Es hat höchstens fünf Slots in meiner Kategorie und da verzichten bestimmt keine sieben Athleten! Untenstehende Fotos zeigen: Zuversicht vor dem Start; Auf dem Rad und der Zieleinlauf.

 

 

 

Samstag
13.04.2013

 

Pre raceday, dass heisst, die letzte Vorbereitungen werden getroffen. Das Rad nochmals gechecked, Startnummer montiert und die Lauf- und Radsäcke gerichtet. Am Nachmittag ist Check In und wird alles abgegeben. Nochmals gut essen und entspannen. Ich freue mich auf den Wettkampf und fühle mich gut. Gestern war nochmals ein genialer Tag. Im Addo Elephant Parc liefen uns die Elefanten direkt vor der Camera. Super Bilder und ein tolles Erlebnis! Am Abend war dann noch der Pasta Party. Zu den Favoriten gehöre ich nicht, dafür starten andere Schweizer: Ronnie Schildknecht, Mike Aigroz und Jan van Berkel. Mit Faris Al-Sultan haben die aber einen namhaften Gegener! Der Wetterbericht verspricht warmes Wetter 26°C und der Wind sollte sich im Rahmen behalten. Mein Startnummer ist 1177, live coverage Morgen unter www.ironman.com. Ich hoffe am Sonntagabend gutes Berichten zu können!!

 

 

Donnerstag
11.04.2013

 

Nachdem wir am Dienstag in Jeffreys Bay die besten Surfer angeschaut hatten und uns auch selber ins Wasser abseilen liessen, waren wir gestern im Leuenpark. Dort haben wir uns nicht nur die Löwen angeschaut, sondern standen auch Giraffen, Zebras und Gnoes um uns herum. Herrlich zum Fotografieren.. Natürlich gibt es auch sportliche Aktivitäten. So gehe ich jeden Morgen Schwimmen im Meer (Wasser ist sehr kalt!) und habe ich schon zwei Koppeltrainings absolviert. Jeweils 1 Stunde Radfahren und 30 min. Laufen. Heute fahren wir mit unsere Reisegruppe die Radstrecke (1 Runde = 60km) ab. Mal sehen ob wir Affen begegnen..

 

 

Montag
08.04.2013

 

Das erste Schwimmtraining im Meer überhaupt in diesem Jahr verlief sehr gut. Im Neopren war ich wie gewohnt recht schnell unterwegs. Dies obwohl die Wassertemperatur mit 17 - 18°C nicht sehr hoch war. Noch am Morgen absolvierte ich ein Radtraining von 40km und ein halbstündiges Läufchen direkt anschliessend. Auch dies verlief prima, obwohl der Wind hier doch ziemlich kräftig bläst. Dies bekam auch Pluis zu spüren als er vor der Pier für das Foto posierte:

 

Sonntag
07.04.2013

 

Wir sind in Südafrika angekommen! Der Nachtflug von München nach Johannisburg verlief relativ schnell (mit etwas schlafen und 2 Kinofilms). Danach umsteigen nach Port Elisabeth, wo unser Reiseleiter Nico schon auf uns wartete. Das gesamte Gepäck (also Koffern und Rad) kam sogar mit uns an. Das City Lodge Hotel, direkt am Meer, wurde bezogen und danach ging es bei 26°C über den Strandpromenade zum Boardwalk. Hier lässt es sich herrlich verweilen. Auf einer Terrasse am Wasser mit einem frischen Grapetizer. Das Rad wurde auch schon zusammen geschraubt und alles scheint zu funktionieren (YIEPEE!). Morgen früh werde ich ein erstes Schwimmtraining im Meer absolvieren und ein kleines Koppeltraining machen. Auf dem Programm stehen diese Woche neben sportlichen Aktivitäten auch Besuchen an diversen Naturpärken..  

 

Sonntag
24.03.2013

 

Nachdem ich am Samstag noch 1:45 Std. geschwommen und über 3 Std. Rad gefahren bin, stand am Sonntag der Halbmarathon von Oberriet auf dem Programm. Ein Wettkampf voll aus dem Training heraus also. Im letzten Jahr musste ich übrigens nach 10 Km aufgeben und lief ich eine Woche später in Bludenz 1:25. Obwohl es mit 3°C sehr kühl war, lief ich in kurzen Hosen, aber mit langen Ärmel. Direkt nach dem Start war das Tempo meiner Zielgruppe für mich viel zu hoch und so entschloss ich mir nicht mit zu gehen. Ich lief mein Tempo und versuchte abwärts gegen den Bise Kraft zu sparen. Das ganze ging gut auf und wie länger das Rennen dauerte, wie besser kam ich in Schwung. So überholte ich noch Athlet um Athlet und finishte schlussendlich in 1:24:14 (47. Gesamtrang; 15. M45). Damit war ich natürlich zufrieden. Ein Jahr alter als im letzten Jahr und trotzdem schneller! Passt.

 

Sonntag
17.03.2013

 

In Kalenderwoche 10 habe ich es fertig gebracht um mehr als 20 Stunden zu trainieren. In Woche 11 konnte ich dafür 108 Laufkilometer absolvieren! Deshalb habe ich mir heute erlaubt, einen Ruhetag einzulegen. Teilweise war dies jedoch auch Föhnbedingt.. Auch die kommende Woche werde ich nochmals ein rechtes Pensum absolvieren, mit dem krönenden Halbmarathon Abschluss am Sonntag. Dort werde ich jedoch noch keine grosse Stricke verreissen können. Die Erholungsphase kommt später..

 

Sonntag
03.03.2013

 

Nun bin ich definitiv im Besitz eines Erox Team Tri 13! Sehr schönes Bike. Leider konnte ich bis jetzt nur in der Garage fahren (Tacx). Doch heute dürfte das Erox erstmals auf der Strasse. Trotz immer noch herrschende Kälte (3°C) fuhr ich (nachdem ich schon 24km gerennt war) 50km durch Dörfer und auf dem Rheindamm. Streng war es insbesondere für meine Nacken-, und Schulterregion. Die Fahrposition ist absolut aerodynamisch aber sehr belastend. Noch nie fuhr ich eine ähnliche Überhohe (Sattel gegenüber Armauflage) wie auf diesem Renner. Satte 17 Zentimeter! Da gibt es nur eins: üben, üben, üben. Lange habe ich jedoch nicht mehr: 6 April ist Abflug nach Südafrika! Kommende Woche werde ich mindestens 250km Radfahren (müssen!).

 

Sonntag
10.02.2013

 

Also es gibt Neues! Jedoch nicht unbedingt positiv.. Obwohl ich ich bereits in August mein neues Wettkampfrad (Cervelo P5) bestellt hatte, wird es nicht vor dem Ironman South Africa da sein! Das heisst, ich muss ein neues suchen. Momentan bin ich in Verhandlung mit Erox Schweiz. Falls die Rahmengrösse passt, werde ich wahrscheinlich das neue Erox Team Tri 13 fahren. Abwarten! Im Weiteren war ich drei Tage in Magglingen und zwar nicht zum trainieren, sondern an der World Conference Science and Triathlon, wo ich nicht nur eine Posterpresentation hatte, sondern auch die weltbesten Coaches (u.a. von Lisa Norden, Brownlee brothers, etc.) und Wissenschafter getroffen habe. Mega interessant! Am Sonntag hatte ich dann aber trainingsmässig etwas nachzuholen. Dauerlauf >2 Stunde..

 

Sonntag
27.01.2013

 

Noch keine Woche nach dem Trainingslager unter der Sonne von Lanzarote, ging es an diesem Wochenende für ein Trainingsweekend ins Tessin. Der Schwerpunkt lag nun beim Schwimmen, also die Disziplin, wo ich noch am meisten Defizit habe. Am Samstag hatten wir zwei Schwimmtrainings (6 und 5 Kilometer), ein Bahntraining (400, 800, 1200, 2000, 1200, 800, 400 Meter) und ein Berglauf zur Staumauer im Verzasca. Am Sonntag gab es dann nochmals ein Footing und ein Schwimmtraining (5.4km). Das hat definitiv gereicht. Folge eine böse Sehnenscheideentzündung am rechten Hand..  Doch das bessert bestimmt wieder!

 

Freitag
18.01.2013

 

Mein letzter Trainingstag habe ich nochmals alles gegeben. Leider war das allerdings nicht mehr soviel.. Erstens bin ich seit gestern Abend verkältet und verschnuderet.. Zweitens langsam auch etwas müde.. Doch wie gesagt, alles Charaktersache und deshalb brachte ich es doch noch auf 96km und 1'200 Höhenmeter. Macht alles in allem doch 638km Rad und noch 6 Lauftrainings. Morgen werde ich auch noch etwas Joggen gehen, doch danach mache ich nur noch etwas Intellektuelles (mein wissenschaftliches Artikel). Das Rad habe ich jedenfalls schon mal geputzt und eingepackt. Nun stellt sich die Frage, soll ich mich auf die kalte Schweiz freuen? Die letzten warmen Sonnenstrahlen werde ich jedoch noch geniessen..

 

Donnerstag
17.01.2013

 

Nach dem gestrigen Training empfing ich vom TrainingsPeaks (meine Trainingssoftware) eine Meldung. Ich hatte mein Threshold Power auf 280Watt verbessert. Das bedeutet, nicht nur, dass ich gestern mein Training richtig gemacht habe, sondern das es mit meiner Leistung langsam bergauf geht! Heute gab es aber eine andere Zielsetzung. Nun musste ich nicht gar so intensiv, jedoch gleichmässig im Ausdauerbereich die Königsetappe absolvieren. 126 Kilometer, 1'800 Höhenmeter. Über San Bartelome - Tinajo - LaSanta - Teguise - Haria - Mirador - Orzola - Costa Teguise. Auch diese Aufgabe meisterte ich souverän und zwar in der schnellsten Tagesschnitt dieses Trainingslagers (27.6kmh). Nun fehlen mir für Morgen noch 58km um mein Zielpensum von 600km zu ereichen. Das sollte also kein Problem sein. Mein Coach (Pluis) wird mir jedoch wieder ein paar Zusatzkilometer absolvieren lassen..

 Mirador der Rio ist auch nach 20 Mal einfach schön..

 

Mittwoch
16.01.2013

 

Tag 4: mein Trainingstag war heute kurz aber intensiv. 80 Kilometer in knapp 3 Stunde ist alles was ich heute geleistet habe. Dafür mit hoher Intensität über Haria und Mirador! Also plagen musste ich mich also schon. Stehe ich ja nicht unbedingt bekannt als Kletterspezialist. Als Belohnung dürfte ich heute mal ein bisschen am Pool liegen und habe ich an meinem Artikel geschrieben. Der Sturmspuck ist übrigens vorbei. Heute gab es nur noch ein normales Lanzarote Lüftchen (was jedoch durchaus reicht!). Wetter? Blauer Himmel und 22°C. Könnte schlechter sein, oder? Morgen steht die Königsetappe auf dem Programm: mit einem Umweg erneut über Haria und Mirador und danach zum nördlichsten Punkt: Orzola (Mittagspause) und zurück. Da freue ich mich...

 

Dienstag
15.01.2013

 

Okay, die Sturmwarnung wurde heute aufgehoben, doch für mich war der Wind etwa gleich stark wie gestern! Dafür wurde die Wellenwarnung aufrecht erhalten. Das war auch sichtbar, jetzt schlugen die Wellen bei Flut über der Promenade. Bei meinem Footing am Morgen war jedoch gerade Ebbe. Mein Radtour begann nicht so gut. Schon nach etwa 10km mein zweiter Plattfuss in gerade drei Tagen(!). Doch nach einer schnellen Wechsel (auch das muss man können) ging es weiter. Diesmal fuhr ich über Femes (mit schöner Aussicht bis nach Fuerteventura). Nach El Golfo und die Feuerbergen gönnte ich mich in Club LaSanta einen Erdbeeren Smoothie (das Beste auf Erde!!). Danach das letzte Teil immer noch bei starkem Wind aber blauer Himmel und 24°C. Ich erreichte das Hotel nach 123km und etwas über 4,5 Stunden. Erneut eine durchschnittlich Leistung von über 200 Watt. Damit konnte ich zufrieden 2-3-4 Chocomilch geniessen, duschen und mich mit etwas (ruhige) Musik erholen. Morgen geht es definitiv über Haria und wird es mit Sicherheit wieder ziemlich streng!

 

Montag
14.01.2013

 

Am Morgen früh im Bett ahnte ich es schon. Laut waren die Wellen, das Geräusch der Palmen: Sturm auf Lanzarote. Das es hier windet ist normal, doch heute galt auf der gesamten Insel eine Sturm und Wellenwarnung. Bereits das Footing am Morgen war speziell. Riesige Wellen schlugen auf der felsigen Küste, so wurde man sogar beim Joggen auf der Promenade fast geduscht. Es stand zur Diskussion ob ich überhaupt aufs Rad steigen würde. Doch ich wollte es zumindest versuchen. Streng war es: Die meiste Energie brauche ich um auf der Strecke zu bleiben. Vorallem Seitenwind war heikel. Dennoch brachte ich es auf 95km. Mehr als ich unter diesen Umstände gedacht habe. Die Temperaturen (23°C) dürfen so bleiben, etwas weniger Wind wäre sympathisch..

 

Sonntag
13.01.2013

 

Eingetroffen in Costa Teguise, Lanzarote und bereits mein erster Trainingstag absolviert! Das Wetter ist der Hammer, 24°C war es heute, aber mit einem kräftigen Wind. Diese hatte ich bereits beim morgigen Footing gespürt. Mein erste Radtour war der gleiche als der erste in November. Ich fuhr über Bartelome, Yaiza, El Golfo, Feuerbergen, LaSanta, Famara, Teguise. Dabei kam ich auf 118km. Der erste Hälfte verlief prächtig (Rückenwind?!), doch danach wurde es hart. Die letzten Kilometer mehr schlecht als recht. Doch die Auswertung zeigte erfreuliches. Ich habe über die gleiche Tour 40Watt im Schnitt mehr leisten können. Kein Wunder war ich nach 4,5 Stunden doch ziemlich platt. Nun muss ich mich also erholen um Morgen über Haria fahren zu können (Klettern!). Mal schauen..

 

Mittwoch
26.12.2012

 

In den Weihnachtsferien hatte ich endlich etwas mehr Zeit zum Trainieren. So konnte ich nicht nur wieder einmal aufs Rad (Lebe der Frühling!), sondern lief gleich 2 x 27km und deshalb auch mehr als 100km in einer Woche. Nun freue ich mich bereits auf das nächste Trainingslager in Costa Teguise, Lanzarote!

 

Donnerstag
22.11.2012

 

Endlich herrschten die üblichen Lanzarote Bedingungen! Es windete uns kräftig um die Ohren (so sagte es Pluis). Dabei fuhr ich am Anfang alles gegen diese Wind. Tinajo - La Santa hinauf über Haria und Mirador. Das war eine ziemlich Quälerei! Dann ging es runter zum nördlichsten Dörfchen: Orzola. Hier gab es (nach 86km kämpfen) eine Verschnaufpause. Die restlichen 38km hatte ich aber Rückenwind und so konnte ich den Tagesschnitt noch auf 27.6kmh verbessern (erneut 1'580HM). Nun habe ich schon 547 Kilometer. Für den letzten Tag morgen reichen also 53km um das Ziel von 600km zu erreichen. Aber wer mein Coach kennt.. werde ich da sicher ein paar Zusätzliche absolvieren müssen.

 

Mittwoch
21.11.2012

 

Obwohl die Temperaturen durchaus gut sind (23°C) habe ich bis jetzt noch wenig Sonne gesehen. Heute hatte ich sogar glück, gerade vor einem Regenschauer das Hotel zu erreichen. Gestern hatte ich plötzlich mechanische Problemen am Rad, die mich auch heute noch beschäftigt haben. Meine beide Kurbeln lösen sich vom Trettlager! Gestern konnte ich das Problem in einer Garage beheben. Heute hatte ich ein Schlüssel dabei. Irgendetwas stimmt da nicht.. Trotzdem fuhr ich heute 123km durch die Feuerbergen und über Haria. Dies bedeutet auch, dass da etwa 1500 Höhenmeter zusammen kamen. Das alles lauft noch nicht so rund. Ich muss mich doch ziemlich zusammen nehmen um diese Strecken vernünftig zu absolvieren. Ich hoffe das auch den nächsten zwei Tagen noch hin zu kriegen..   

 

Montag
19.11.2012

 

Heute war kein guter Tag. Nachdem ich schon nicht so gut geschlafen hatte, ging ich um 8:00 Uhr zu erst einmal baden. Das heisst konkret ein Schwimmtraining im Meer ohne Neopren. Das hielt ich tatsächlich etwa 25 Minuten aus. Nach dem Frühstück auf dem Rad. Da lief es mir vom Anfang an sehr harzig. Am liebsten wäre ich umgekehrt, doch mit mentaler Stärke schaffte ich es sogar über Haria zu fahren. So kam ich auf 100km und 1250hm. Doch die Auswertung sprach klartekst. Puls hoch, Leistung tief. Ich muss mich jetzt erholen und hoffe für Morgen auf einem besseren Form. Das Wetter war ebenfalls nicht in Form: stark bewölkt und stellenweise etwas Nieselregen. Dafür sind die Temperaturen okay (22°C).

 

Sonntag
18.11.2012

 

Als ich am Samstagnachmittag hier in Lanzarote aus dem Flieger stieg, regnete es in Strömen! Doch es war nur von kurzen Dauer. Nach Einzug im Gran Hotel Arrecife, habe ich als erstes mein Rad ausgepackt und zusammen geschraubt. Dies dauerte etwas länger als normal. Mein neues Wattmessungs System (Polar Keo Power) braucht eine genaue Einstellung und Kalibrierung. Heute Morgen gab es ein frühes Footing und dann ging es auch schon wieder aufs Rad. Mein erster Tour ging über San Bartelome - Yaiza - El Golfo - Feuerbergen - LaSanta - La Caleta und über San Bartelome wieder zurück. Es war herrlich! Bei 25°C durch die Lavafelder und raue Küste von El Golfo ist immer wieder ein Genuss. Auch mein Halt in La Caleta geniesse ich jeweils. Nach 110km und knapp 4 Stunden war ich wieder im Hotel. Das alles im Ausdauerbereich (Durchschnittlich 200Watt). Interessant ist auch meine Links-Rechts Balance von 46 zu 54%. Als Lohn gab es eine Latte Machiatto auf der Strand Promenade. Morgen geht es weiter..

 

Sonntag
07.10.2012

 

Man wusste, das Wetter wird schlecht. Das es aber derart regnen würde hätte ich nicht gedacht. Doch Wetter hin oder her.. Ich hatte mich nach nur zwei Trainingswochen kurzfristig für den 3-Länder Halbmarathon angemeldet. Deshalb stand ich eben um 11:00 Uhr im strömenden Regen in Lindau am Start. Eine Zeit zwischen 1:30 und 1:35 schien mir realistisch. Mit diesem Vorhaben legte ich los und konnte ein relativ konstantes Rennen laufen. Am Schluss hatte ich sogar noch etwas Reserve, sodass ich sogar knapp unter 1:30 bleiben konnte. 1:29:12 waren es genau.. Darauf lässt sich aufbauen!

 

Sonntag
30.09.2012

 

Am Mittwoch 19. September 2012 habe ich das Training und die Vorbereitung für die Saison 2013 aufgenommen. Seither habe ich jeden Tag trainiert. In dieser Woche kamen damit bereits 70 Laufkilometer zusammen, dazu ein Kraft- und Radtraining. Darauf lässt sich natürlich gut aufbauen. Ich freue mich am 17. November für eine Woche nach Lanzarote in einem (individuellen) erstes Trainingslager zu reisen. Die Temperaturen auf der Insel sollten noch sehr angenehm sein! Falls die Vorbereitungen gut verlaufen, werde ich noch in diesem Jahr ein Halbmarathon bestreiten um meine Fortschritten unter Beweis zu stellen. Insbesondere meine Laufleistung sollte in 2013 besser sein als in 2012!

 

Sonntag
09.09.2012

 

Nach einer durchzogenen Wettkampfsaison 2012, möchte ich es in 2013 einiges besser machen. Dabei setzte ich auf einer Kombination von Neues und Bewertens! Neu ist mein Cervelo P5, mit dem ich die nächste Saison bestreiten werde. Das Cervelo P5 ist eine Hammer - Rennmaschine, perfekte Aerodynamik mit elektronischer Schaltung und ein hydraulisches Bremssystem. Mein Ironman werde ich in April in Südafrika bestreiten. Dies gilt als Bewertens, holte ich hier doch in 2008 mit einem zweiten Rang das Hawaii Ticket. Nach Abgabe und Präsentation meiner Master-Thesis, werde ich Ende September die Vorbereitungen aufnehmen. Es ist zumindest ein Trainingslager in Lanzarote (Januar) geplant. Möglicherweise gibt es kurzfristig ein weiteres Lager noch in diesem Jahr.

   

 

Montag
30.07.2012

 

Nach einigen Ironman Enttäuschungen, gab es nun endlich ein positives Resultat! In meiner Alterskategorie wurde ich gestern 10. an den ITU Langdistanz Weltmeisterschaften in Vitoria Gasteiz (Spanien). Über die gesamte Distanz von 4 - 120 - 30 Kilometer in 6:39 Stunden war ich zufrieden. Das Schwimmen in einem sehr schönen See lief recht gut. In 5 Minuten Abstand wurden die verschiedenen Altersgruppen losgeschickt. Da der erste Boje 1'500 Meter entfernt war, hat man relativ schnell platz. Mit einer Schwimmzeit von 1:04 Stunde, lag ich auf dem 11. Zwischenrang. Auch das Radfahren verlief sehr gut. Diesmal bei mässigen Temperaturen (max. 22°C) lief ich kein Gefahr zu überhitzen... Mit einem Schnitt von >38 km/h kam ich über die beiden Runden (10. Radzeit). Die 30km Laufen zum Dessert, war sehr speziell. Selten habe ich so viele Zuschauer entlang der Strecke erlebt. Man wurde energisch angefeuert, dennoch war es hart. Für die 30km brauchte ich noch 2:21 Stunden und verlor einige Rängen. Dennoch mit einem Platz unter den ersten 10 an einem Weltmeisterschaft muss man zufrieden sein!  Rangliste 

 

Dienstag
12.06.2012

 

Am 29. Juli werde ich erstmals für die Schweiz an den ITU Langdistanzweltmeisterschaften teilnehmen. In Vittoria-Gastreiz werde ich über 4km Schwimmen, 120km Radfahren und 30km Laufen in der Kategorie M45-49 und im Nationaldress starten. Am Donnerstag werde ich hinfliegen, Sonntag der Wettkampf bestreiten und Montag wieder in die Schweiz zurückkehren. Auf diese interessante Wettkampf freue ich mich sehr. Doch bis dorthin werde ich noch fleissig trainieren (müssen!).

 

Samstag
19.05.2012

 

Ironman Texas 2012: DNF! Es ist so, ich habe es nicht geschafft. Kein Podestplatz, kein Hawaiislot, nicht einmal ein Finisher T-Shirt! Dabei begann es gar nicht so übel. Beim Schwimmstart kam ich relativ gut weg und konnte ich die übliche Schlägerei aus dem Weg gehen. Speziell war es schon. Erstens wegen dem warmen Wasser und deshalb auch ohne Neopren. Zweitens wegen dem schlechten Sicht. Man sah in diesem Wasser wirklich nichts! Nach 1:05 kam ich aus diese Brühe, packte mein Bike Bag und verschwand im Zelt. Wenig später konnte ich die Radstrecke im Angriff nehmen. Das lief wie von selber! Ich hatte ein wahnsinnige Pace drauf. Überholte Athlet um Athlet. Nach 40km hatte ich ein Durchschnittsgeschwindigkeit von 40.6 kmh! Auch bei 80km und 90km immer noch über 40! Inzwischen befand ich mich in der TOP 50 overall und auf ein Podestplatz in meiner Age Group. Ich hatte das Gefühl über die Strecke zu fliegen ohne mich sehr gross anstrengen zu müssen. Doch dieses Gefühl änderte sich drastisch. Nach der Hälfte des Rennens kam der Gegenwind und die Hügel wurden zahlreicher und höher. Nach 120km bekam ich bereits richtig mühe, dass Tempo zu halten. Ich trank und as regelmässig und hoffte, dass diese schlechte Phase vorbei ging. Doch das ging sie nicht. Ich musste mich wie länger wie mehr quälen. Wurde nun meinerseits überholt und sehnte die Wechselzone entgegen. Nach 5:03 erreichte ich diese und war bereits total kaputt! Ich wechselte noch in die Laufsachen, doch es war klar, so konnte ich kein Marathon mehr laufen. Entkräftet und enttäuscht gab ich das Rennen auf....

 

 

Freitag
18.05.2012

 

Pre Raceday! Gestern ging es darum mein Schwimmdress zu bestimmen. Da die Wassertemperatur zu hoch ist, dürfen wir nicht mit einem Neopren schwimmen. Im Aquatic Center habe ich getestet, was schneller schwimmt: mein Speedo Zweiteiler (Wettkampfdress), oder mein Speedo Zweiteiler mit Einteiler darüber. So schwamm ich 2 x 200m mit Pause dazwischen um zu vergleichen. Das Ergebnis war eindeutig: Ich war mit dem Einteiler um 5 Sekunde schneller! Das ist signifikant! Also werde ich morgen so am Start gehen. Am Abend war die Pastaparty in einem eisig kalten Saal (und das bei einer Aussentemperatur von 34°C!). Da war man froh, dass es vorbei war! Am Morgen dann das einzige offizielle Schwimmen auf der Wettkampfstrecke. Sehr speziell! Das Wasser ist wirklich warm, aber vorallem sehr trüb! Man sieht nur bis zu seinem Ellbogen! Also fast nichts. Im Wasserschatten schwimmen ist kaum möglich, weil man sein Vordermann gar nicht sieht, sondern erst spürt, wenn man in ihm hinein schwimmt. Dazu diese Temperaturen. Es scheint mir heute noch wärmer als die 34°C von gestern!

 

Mittwoch
16.05.2012

 

An meinem Geburtstag konnte ich mein Startnummer 2309 abholen. Natürlich habe ich mich an der Merchandising ein "Ironman Texas Leibchen" geschenkt. Sogar Pluis hat sich (von seinen Dollars) ein IM Hänger gekauft. Natürlich wurde heute auch noch trainiert, schlussendlich war es wieder sonnig und sehr warm. 40 Minuten Lauf und 45 Minuten Rad. Auf der Radstrecke machten wir jedoch ein Zwischenhalt am Lake Conroe, ein idyllischer See mit vielen Wassersport Möglichkeiten. Am Abend gab es ein sehr feines essen beim Chinees. Natürlich danke ich allen für die herzlichen Gratulationen und Wünschen zu meinem Geburtstag und bevorstehendem Rennen! Fotos: Lonesome cowboy and Pluis mit IM-Hänger.

 

Dienstag
15.05.2012

 

Heute hat es geregnet, jawohl, das ist auch hier in Texas möglich. Obwohl die Temperaturen nach wie vor sehr gut sind, hat es teilweise wirklich in Strömen geregnet. Zum Glück stand heute ein Schwimmtraining im Michael D. Holland Aquatic Center auf dem Programm. Dort liess es sich gut Schwimmen und hatte ich ein Bahn für mich. Rundum waren Behinderten mit ihrem Training beschäftigt. Ich fiel deshalb kaum auf... Ansonsten liessen wir es ruhig angehen..

 

Montag
14.05.2012

 

Endlich ist es so weit. Am Samstag sind wir in The Woodlands, Texas eingetroffen. Eine lange Reise ohne Problemen. Sogar all unser Gepäck ist angekommen. Nach ein paar Mal mit unserem Ford falls abgebogen zu haben, fanden wir dann doch noch unseres Hotel. Das Best Western Plus liegt gerade ausserhalb der Stadt, aber direkt an der Highway (Freeway). Wir liessen deshalb das Fenster zu und schliefen dann trotzdem gut. Am Sonntag kamen wir langsam im Gang und verbrachten den ganzen Tag in The Woodlands Mall (Einkaufcenter so gross wie Oberriet). Heute wurde es schon sportlicher. Nach einem ersten Lauf in der direkte Umgebung, ging es nachher (mit dem Ford) auf der Radstrecke, wo ich auch ein paar Kilometer radelte. Die Strecke ist sehr schön, und führt durch unbebaute Natur und Wälder. Wir werden hier am Samstag bestimmt (ausser ein paar Rinder) keine Zuschauer haben! Dafür ist es flach, gewellt mit unendlich lange Strassen. Eigentlich genau das was ich gern habe. Die Temperatur liegt bei etwa 86° (Fahrenheit versteht sich), entspricht ungefähr 30°C. Morgen werde ich (im Hallenbad) etwas Schwimmen, da die Seeen verboten sind. Am Mittwoch geht das Ironman Programm los.   

 

Sonntag
29.04.2012

 

Rang 2 am Rheintal Duathlon in meiner Altersklasse! Ein gelungener Start in die Saison. Nach einer eher mässigen Startlauf (4km: 15:16), kam ich auf dem Rad schön im Schwung. Dies aber nicht etwa wegen dem Föhn, sondern weil es wirklich gut rollte. Mit Radbestzeit in meiner Kategorie (17km: 25:40 über 40KmH) kam ich weit nach vorne. Der zweite Lauf verlief ordentlich und so erreichte ich einen 23. Gesamtrang. Damit war ich wirklich zufrieden. So kann es weitergehen. Abflug nach Texas in 13 Tagen!

 

Donnerstag
12.04.2012

 

Nach dem gestrigen Ruhetag stand heute die Königsetappe auf dem Programm. Zuerst ging es über Tuineje in die Bergen. Danach Richtung Norden bis Corrralejo und die Küste entlang zurück. Unsere vierer Gruppe funktionierte gut, dass heisst bis Kilometer 145. Dann suchte ich das Weite und fuhr die letzte 26km alleine. Nach 171km in einer guten 32-er Schnitt traf ich in Las Playitas ein und lief direkt noch 5km auf der Anlage. Mit dem Training war ich heute sehr zufrieden. Morgen gibt es nach einem Schwimmtraining am Morgen noch ein letzter Tour. Dann geht auch dieses Lager bereits wieder zu Ende...

 

Montag
09.04.2012

 

Seit zwei Tagen sind wir auf Fuerteventura und ich habe bereits 260km geradelt, zwei Lauftrainings und ein Schwimmtraining absolviert. Leider sind die Gruppen relativ schwach besetzt und musste ich alleine durch die Gegend sausen. Ich vermisse "der Rheintal Express" welche das Training bestimmt etwas intensiver gemacht hätte. Trotzdem mache ich das Beste draus. Immerhin passt das Wetter und die Landschaft!

 

Sonntag
01.04.2012

 

Nach meiner Enttäuschung von letzten Woche, musste ich es einfach nochmals probieren. Kurzfristig habe ich mich für den Bludenzer Halbmarathon angemeldet. Dieses Mal konnte ich meine momentane Möglichkeiten umsetzen in einer Finishzeit von 1:25:51 (Rang 8 M45). Diese Leistung hat mich gut getan und ich bin überzeugt, mich noch um einiges zu verbessern. Am Samstag geht es nach Fuerteventura für den letzten Schliff für Texas!

 

Sonntag
25.03.2012

 

DNF (did not finish) am Halbmarathon Rhylauf in Oberriet! Schon von den ersten Metern an lief es mir nicht. Ich wusste, dass meine Laufform noch nicht hervorragend ist, doch eine Zeit um 1.25 Std. schien mir realistisch. Mit dieser Pace lief ich dann auch los, aber ich merkte schon schnell, dass die souplesse und der Rhythmus fehlten.. Nach 11km gab ich auf, weil ich nicht einmal ein vernünftiges Joggingtempo aufrecht erhalten konnte.. Enttäuscht, aber: Es kann nur besser werden.. 

 

Samstag
03.03.2012

 

Es lauft gut! Die ersten 1'000 Radkilometer sind bereits absolviert und es werden schnell mehr. Etwas Defizit gibt es noch bei den längeren Dauerläufen, aber auch das wird sich nun bessern. Die Zielsetzungen sind klar. In Mai der Ironman Texas und in Juli der Weltmeisterschaft Langdistanz Triathlon in Vitoria-Gastreiz in Spanien. Hier werde ich im Schweizer Nationaldress am Start gehen. Ich freue mich riesig auf die kommende Saison! Nächste Station ist in April das Trainingslager in Fuerteventura!   

 

Freitag
17.02.2012

 

An meinem letzten Trainingstag in Lanzarote fand mein Coach (Pluis), dass ich kein Minimalist sein sollte. Er sei das schlussendlich auch nicht, so sagte er. So fuhr ich -auf seiner Anweisung- also keine 88km, sondern deren 125! Diese Kilometer hatten es auch noch in sich. Über LaSanta Haria und Mirador nach Orzola, wo ich mir nach 92km eine Pause gönnte, kamen 1'670 Höhenmeter zusammen. Auch mit der Intensität war ich gut zufrieden (Schnitt 27.4Kmh). Im Vergleich zu den Jahren 2008, 2009, 2010 bin ich zwar nicht so lange Touren gefahren (max. 125km), dafür aber viel (637km in 6 Tagen). Zudem bin ich vor allem aber deutlich  schneller gefahren. Leider bin ich erstmals kein Meter geschwommen (zu kalt..). Deshalb fand Pluis mich eben doch ein Weichei...  

 

Donnerstag
16.02.2012

 

Der Wetterbericht hielt Wort! Das Wetter war super. Nur noch leicht bewölkt, 22°C, und deutlich weniger Wind als in die beiden letzten Tagen. Dazu hatte ich gute Beine und eine starke Wille. Dies resultierte in ein zügiges Tempo. Über San Bartolome - Feuerbergen - LaSanta - Teguise und über Haria (höchste Punkt der Tour) zurück nach Arrieta und Costa Teguise. 123km mit 1'600 Höhenmeter ganz alleine in einem Durchschnittstempo von 28.0 kmh. Damit war ich sehr zufrieden (aber auch müde). Insgesamt habe ich in den letzen 5 Tagen 512km absolviert. Das heisst, das ich beim morgigen Abschlusstraining mindestens noch 88km machen muss. Traditionsgemäss fahr ich am letzten Tag zum nördlichsten Punkt: Das Fischerdorf Orzola. Danach werde ich mich versuchen zu überwinden und wenigsten einmal im Neopren steigen um ein open water swim zu absolvieren..   

 

Mittwoch
15.02.2012

 

Bereits beim morgendlichen Footing ging eine kräftige Nordwind. Ich wusste damit, dass der heutigen Tag ein strenger sein werde. Wie geplant fuhr ich zuerst mit Rückenwind Richtung Süden. Über San Bartolome und Uga nach Femes hoch. Von hieraus gibt es einen schönen Aussicht über Playa Blanca und Fuerteventura. Erstmals hatte ich diese schöne Aussicht auch tatsächlich. Sonst war ich hier immer bei trüben Wetterverhältnissen, doch heute war es relativ schön! Von hier ging es runter und über El Golfo wieder Richtung Feuerbergen. Nun alles im Gegenwind. Bei Club LaSanta gönnte ich mir erneut ein "Smoothie" (in einem Liegestuhl) bevor ich das letzte Teilstück auf mich nahm. Unterwegs konnte ich mich manchmal schon richtig quälen, dafür war ich froh, nach 120km das Hotel wieder erreicht zu haben.. (Bilder von El Golfo mit feurigen Feuerbergen im Nationalpark "Timanfaya".

 

 

Dienstag
14.02.2012

 

Heute fuhr ich mit Arm-, Beinlinge und Gilet los. Es war nämlich immer noch frisch und bewölkt. Dazu ging heute eine kräftige Wind (Lanzarote-like). Über San Bartolome (Monumento al Campesino) und Teguise fuhr ich nach Haria hoch und anschliessend über Mirador del Rio. Dieser Aussicht (siehe Foto) fasziniert mich immer wieder. Das ich alles im Gegenwind absolvierte, wurde in der Abfahrt mit Rückenwind wieder gut gemacht. So kamen lediglich 80km zusammen. Deshalb rannte ich nochmals über den Vulkan..

 

Montag
13.02.2012

 

Auch am zweiten Tag wurde es mir nicht richtig warm. Nach einer kalten Nacht (auch im Bett, trotz zwei Decken) schien es zuerst sonnig zu werden. Leider kam es im Lauf vom Tag anders. So stand ich nach 50km am Fuss des Berges und entschied mich nicht hoch zufahren, da ich bereits unten fror.. So standen heute am Schluss nur 75km auf dem Tacho. Deshalb joggte ich eben noch ein Vulkan hoch, damit ich am Ende doch noch zufrieden war. Ausserdem blieb mir noch Zeit um mich mit dem Schreiben meines Proposals zu beschäftigen... Morgen nehme ich nochmals ein Anlauf auf die Bergen. Diesmal jedoch mit Arm-, und Beinlingen im Gepäck..

 

Sonntag
12.02.2012

 

Der erste Tag in Lanzarote war es kühl und es gab wettermässig alles: Sonne, Wolken und Regen. Dennoch absolvierte ich ein halbstündiges Footing und ein Radtraining. Ich fuhr über Tahiche - San Bartolome und El Grifo (Weingebiet, siehe Foto). Dann traf ich auf eine Radgruppe von Club LaSanta, die genau in meiner Richtung fuhr und so konnte ich die nächsten 55km über El Golfo - Feuerbergen nach LaSanta in der Gruppe absolvieren. Es ist fast schon ein Muss hier ein "LaSanta Smoothie" zu geniessen. Auch in Caleta de Famara (Surfersdörfchen) gab es etwas zu trinken, bevor ich zurückkehrte nach Costa Teguise. Mit insgesamt 117km in gut 4 Stunden war ich mit dem ersten Tag gut zufrieden.

 

Sonntag
15.01.2012

 

Trotz meinen langen Arbeitswochen, schaffe ich es momentan um zwischen 10 und 15 Stunden zu trainieren. Dieses Wochenende verbrachte ich in Seefeld. Hier gab es drei Langlauftrainings von mehr als 1.30 Std. Darin legte ich etwa 60 Kilometer mit vielen Höhenmeters zurück. Am 27. Januar geht es nach Tenero (Tri Top Team Trainingsweekend mit Schwerpunkt Schwimmen) und am 11. Februar verreise für eine Woche nach Lanzarote (Schwerpunkt Radfahren). Alles noch Grundlagentraining...

 

Donnerstag
17.11.2011

 

Noch lauft es nicht rund.. Obwohl ich jetzt meine Prüfungen hinter mich und damit mehr Zeit zum Trainieren habe, gibt es Problemen. Wie schon in den letzten Jahren tut die Kälte meine Waden nicht gut. Das Lauftraining muss ich aufgrund einer Wadenverhärtung (links) reduzieren und meine Zeit eben in den anderen Disziplinen investieren.. Ein Triathlet ist bekanntlich flexibel!

 

Sonntag
09.10.2011

 

Ganz anders dieses Wochenende! Nachdem ich am Samstag erstmals wieder das TTTR Vereinsschwimmen (06:30 - 08:15 Uhr!) besucht hatte, lief ich am Sonntag über den Schwammstrasse über den Montlinger Schwamm und Inneralp im Schnee! Zurück über den Brunnenberg - Rüthi wieder nach Kobelwald. Das waren doch 21.2km.. Für den Anfang doch gar nicht schlecht. Nun geht es am Mittwoch nochmals in die Wärme. In der Turkei werde ich lernen müssen (Abschlussprüfungen Master), doch ein wenig Schwimmen und Joggen liegt sicher auch drin! Der Ironman Hawaii von diesem Wochenende mit den sensationellen Siegern und den schönen Bildern hat mich wieder voll motiviert!!

 

Sonntag
02.10.2011

 

Das Training für den Ironman Texas 2012 wurde aufgenommen. Die erste Trainings wurden absolviert. Ein Radtour von 40km am Samstag und ein Berglauf von 14km (Schwamm - Forstseeli - Eggerstanden) wurde bei herrlichen Wetterbedingungen absolviert (wirklich Herbst?). Danach konnte ich (noch ein letztes Mal) in meinem Pool (29°C) hüpfen.

 

Sonntag
18.09.2011

 

Noch zwei Wochen werde ich meine Trainingspause aufrecht erhalten. Ich freue mich jedoch bereits jetzt, das Training wieder aufnehmen zu können. Ab dem 1. Oktober geht es wieder los. Bis dorthin werde ich für meine Masterausbildung lernen und versuchen mein Gewicht zu kontrollieren (heisst: Gewichtszunahme in Grenze halten!).

 

Sonntag
06.08.2011

 

Obwohl meine Saison beendet ist, werde ich am 21. August noch am Rhyathlon teilnehmen. In Gedanken bin ich jedoch bereits die Saison 2012 am Planen. In Februar 2012 gibt es eine einsame Trainingswoche in Lanzarote (Costa Tequise). An den Ostern steht ein weiteres Trainingslager auf dem Programm (Ort noch nicht bekannt). Der grosse Quali-Ironman ist am 19. Mai 2012: Ironman Texas.

Sonntag
17.07.2011

 

Früher als gedacht, habe ich nun bereits Trainingspause! Der Alpinathlon in einer Stafette und der Rhyathlon in August sind die beiden letzten Wettkämpfe in dieser Saison. Nach der Herbstferien startet jedoch bereits die Vorbereitung für 2012. Erstes Highlight ist der Ironman Texas am 19. Mai 2012. In zwei Trainingslager werde ich mich gezielt auf diesem Wettkampf vorbereiten. Vom 11. bis 18. Februar und vom 4. bis 14. April werde ich irgendwo an einem sonnigen Ort an meiner Kondition feilen. Die Zielsetzung für 2012 ist klar eine Hawaii Quali. Ich hoffe nicht nur im Ziel, sondern auch bei der Slotvergabe jubeln zu können...

 

Montag
11.07.2011

 

Am Sonntag habe ich am Ironman Switzerland alles gegeben. Das Schwimmen war wie gewohnt einen Kampf. In 1:03 Std. kam ich nach 3.8km jedoch ohne grössere Problemen wieder an Land. Das anschliessende Radfahren verlief sehr gut. Die erste 90km absolvierte ich in einer Durchschnittgeschwindigkeit von 37.5km/h. Nach 140km aber kam der erste grosse Krise! Ich hatte auf die letzten Kilometer viel mühe, und war froh die Wechselzone nach 5:11 Std. (183.5Km) erreicht zu haben. Entsprechend verhalten startete ich den Marathon. Ich erlebte auch hier Hochs und Tiefs, Sonne, Regen und Gewitter. Ich benötigte 3:35 Std und dies ergab eine Endzeit von 9:54 und den 9. Rang in meiner Kategorie (89. Overall). Leider zeigte sich am Montag heraus, dass dies für eine Teilnahme in Hawaii nicht gereicht hat. Der 8. Rang hätte gereicht... Leider... 

 

Samstag
25.06.2011

 

Erfolg am Spiezathlon! Mein letzte Vorbereitungswettkampf vor dem Ironman Switzerland am 10. Juli war ein Erfolg. Über die olympische Distanz von 1.5km Schwimmen, 40km Radfahren und 10km Laufen gewann ich meine Alterskategorie souverän. In 2:02 wurde ich gesamt neunter. Insbesondere das Radfahren (Bestzeit) und das Laufen (ebenfalls Bestzeit) ging super. Nun geht es aber an der Uni in Lissabon und werde ich nicht sehr viel trainieren können. Vielleicht schaffe ich es aber diesen Form zu konservieren und am 10 Juli zuzuschlagen! Resultate Spiezathlon.

 

Montag
13.06.2011

 

Obwohl das Wetter nur an einem Tag wirklich schön war, konnte ich an Pfingsten gut trainieren. Dies war auch nötig, weil ich unter der Woche kaum dazu komme. Angelika ist nun schon seit mehr als sechs Wochen arbeitsunfähig und in Juni habe ich insgesamt 11 Ausbildungstage an der Uni. Nicht gerade optimal für meine Ironmanvorbereitung. Dennoch, am Samstag gab es ein Lauf über den Montlinger Schwamm, Hoher Kasten, Alp Rohr, Plona zurück nach Kobelwald. Über drei Stunden war ich unterwegs. Am Sonntag ging es mit dem Rad über Sargans, Kerenzerberg, Glarus, Ricken, Wildhaus. Da kamen 161km zusammen in einem Schnitt über 30km/h. Am Montag reichte es dann nur noch für ein Schwimmtraining in einer kurzen trockenen Phase. Ich hoffe auch in den kommenden zwei Wochen nochmals recht trainieren zu können, vor ich nach Lissabon fliege..

 

Sonntag
05.06.2011

 

Der Ironman 70.3 in Rapperswil war meinen wichtigsten Vorbereitungswettkampf vor der Ironman Switzerland am 10. Juli 2011. Mit dem Resultat: ein vierter Rang in M45 bin ich sehr zufrieden. Obwohl meine Leistung durchaus verbesserungsfähig ist, lief es mir eigentlich recht gut. Ich hatte beim Schwimmen ein gutes Gefühl, bemerkte jedoch beim Ausstieg, dass sich mein Neopren geöffnet hat. Vielleicht war das mit ein Grund für meine magere Zeit von 31'.50" über die 1.9km. Es reichte lediglich für Rang 17. Auf dem Rad überholte ich Athlet um Athlet, mehrheitlich jedoch aus anderen Alterskategorien.. 2.28'.21" benötigte ich für die 90km mit einigen Höhenmetern. Ich verbesserte mich damit auf Rang 8. Der Halbmarathon war hart und es war warm. Dennoch kam ich gut durch und verpasste mit einem vierten Rang das Podest nur knapp. Dieser vierte Rang bedeutete die Qualifikation für die Weltmeisterschaften Ironman 70.3 in Las Vegas, welche in September stattfindet. Leider muss ich darauf verzichten, in September findet mein Masterkurs an der Uni in Brüssel statt... Ausserdem gehe ich lieber nach Hawaii. Für eine Hawaii Quali muss ich mich jedoch noch deutlich verbessern. Insbesondere einige längere Einheiten stehen auf dem Programm..

 

Sonntag
22.05.2011

 

Rhystafette Rüthi, ein polysportive Wettkampf mit Laufen, Bootfahren, MTB, Schiessen und Rennvelofahren. In 2001 und 2002 war ich noch Gesamtsieger, doch auch in 2011 tat ich gut mit. Als Gesamt 7. gerade 1.15 hinter dem Gesamtsieger war ich bei den Leuten. Leider habe ich mein Wettkampfrad immer noch in der Reparatur, sonst wäre vielleicht noch etwas mehr gegangen. Am Sonntag fuhren wir noch über Faschina- und Furkajoch und kamen in der Abfahrt in einen mächtigen Platzregen. Doch es freut mich wirklich wieder etwas mehr trainieren zu können. So kann es weitergehen.

 

Sonntag
15.05.2011

 

Diverse Ereignisse prägen den Alltag. Inzwischen hat sich mein Umzug nach Kobelwald vollzogen. Doch mit Aufräumarbeiten habe ich mich gestern am Kopf verletzt. Eine Narbe oberhalb mein rechter Augenbraue war der Folge. Doch bereits heute habe ich wieder fleissig trainiert. Es war genial! Von Kobelwald in Montlinger Schwamm sind es gerade 40 Jogging-Minuten. Von dort über das Forstseeli Richtung Eggerstanden und über den Neuenalp zurück. Das alles bei Regen, Schnee und Hagel! Doch die paar Sonnenstrahlen und die Nebelschwaden über das Forstseeli, das Reh oberhalb der Tanzplatz machten mich richtig happy. Sowieso ist Kobelwald der ideale Wohnort für Sportler! Man ist direkt im Alpstein und hat seine Ruhe und Erholung auf die eigene Terrasse! Aber nicht weiter erzählen, sonst wird Kobelwald noch überlaufen..

 

Donnerstag
14.04.2011

 

Nach 41/2 Trainingstagen und eine halbe Ruhetag lauft es immer noch rund in Fuerte. Täglich haben wir zwischen 90 und 160Km gestrampelt. Dazu kamen noch Lauf- und Schwimmtrainings. Täglich fahren Dani und ich in einer vierer Gruppe mit zwei weitere Rheintaler, welche jedoch um einiges jünger sind. Dennoch ist das Leistungsniveau recht ausgeglichen und können wir uns gut "plagen". So auch auf unsere heutigen Tour und Lauf zum Leuchtturm, wo ich als erster ankam. Morgen ist bereits der letzte Trainingstag bevor wir am Samstag wieder in die Schweiz fliegen. Das Wetter würde ich gerne mitnehmen. Herrliche 28°C, aber immer etwas "lüftig". Heute hatten wir jedoch am wenigsten Wind. Das kann aber morgen wieder ganz anders sein. 

 

Sonntag
10.04.2011

 

Erster Trainingstag in Fuerteventura. Bei herrlichem Sonnenschein, gute Temperaturen (ca. 28°C) aber etwas (!) windige Verhältnisse wurden die erste Trainings absolviert. Vor dem Frühstück ein lockeres Footing und nach dem Frühstück aufs Rad. Anfänglich fuhren Daniel Büchel und ich mit zwei weiteren Rheintaler. Weil diese jedoch "nur" 80km fahren wollten, fuhren wir eine Zusatzschleifen die es in sich hatte. Wir brachten es mit unserer Runde über Betancuria auf 115km mit 1'600Hm. Lange pausieren konnte ich nicht. Vom 16:00 - 17:00 Uhr gab es ein Schwimmtraining im offenen 50m Becken! Also mit dem ersten Tag bin ich voll zufrieden. Mal schauen wie es weiter geht. In 2009 verletzte ich mich hier in Las Playitas am dritten Trainingstag schwer..

 

Samstag
26.02.2011

 

Das wars! Mein erstes Trainingslager in diesem Jahr habe ich absolviert. Von Montag bis Freitag habe ich zwar nur knapp 500 Kilometer geradelt, dafür gab es fast 10'000 Höhenmeter! Das hat mich ganz klar weiter gebracht. Dazu kam mein tägliches Jogging und zweimaliges Schwimmen im Meer. Das alles ohne Pannen und bei strahlendem Wetter. Bevor ich zurück fliege werde ich am Samstagmorgen noch ein Lauf absolvieren und noch ein paar Stunde das schöne Wetter im Liegenstuhl geniessen. Das habe ich doch verdient (oder?).

 

Mittwoch
23.02.2011

 

Ich weiss nicht ob es eine Steigerung war gegenüber gestern, aber eine Steigung war es mit Sicherheit! Von Meeresniveau auf 2'300 MüM um genauer zu sein. Das war 4:30 Std. harte Arbeit. Doch bei dem Wetter machte es trotzdem spass. Ein paar interessante Sachen gab es dazu. Wie findet ihr mein Rad im Schnee von Teneriffa? Habt ihr auch gelernt, dass die absolute Baumgrenze bei etwa 1'800 MüM liegt? Das gilt offensichtlich nicht für Teneriffa. Hier gibt es auch oberhalb von 2'000 MüM noch ein schönes Nadelwald. Der Abfahrt über Vilaflor, Arona runter nach Las Americas war absolut geil! Auch der Barkeeper im Hotel kennt mich bereits und bringt mir sofort zwei grosse kalte Chocomilch, wenn ich wieder zurück bin. Neben mein morgendliches Jogging gab es heute erstmals auch ein Open-Water-Schwimm. Also habe ich heute wieder einiges geleistet.

 

Dienstag
22.02.2011

 

Das war gigantisch in vielen Hinsichten. Zuerst einmal giga streng! 5 Stunden und 20 Minuten war ich mit dem Rad unterwegs. Über 2'500 Höhenmeter und Steigung bis zu 19% machte diese Tour ziemlich hart. Ich fuhr über Chio - Arguayo - Santiago del Teide nach Icon runter. Danach über Erjos wieder hoch und nach Las Americas zurück. Interessant war das Wetter. Am Morgen, beim Joggen, bereits blaue Himmel und 17°C. Während dem Radfahren erneut 24°C, doch über die Bergen an der Nord-West Küste war es neblig und deutlich kälter! Im Anstieg kam dann ab 1'000 MüM die Sonne zurück. Der Abfahrt war ganz schön holperig. Da hat es ziemlich gerüttelt und geschüttelt.. Nun stellt sich bereits die Frage: war das nicht schon meine Königsetappe? Kann ich das noch steigern? Ich werde Morgen nochmals eine harte Tour absolvieren. Geplant ist ein Besuch an der Pico del Teide! Der höchste Berg Spaniens: 3.718 MüM. Mit dem Rad kann man zwar nicht ganz nach oben fahren, doch am Krater (2'300 MüM) vorbei macht sicher auch spass! Pluis war heute mit dem Hotel nicht ganz zufrieden: Das Zimmermädchen hat ihm sein "Duckboek" abgenommen..

Pico del Teida schneebedeckt und rasante Abfahrten..

 

Montag
21.02.2011

 

Gerade angekommen in Teneriffa und schon sass ich auf dem Rad. Ich wollte ein Prolog fahren, ein lockeres einrollen. Doch alle die mich gewarnt haben bekamen recht. Es gibt hier nur Bergen, nichts geht flach. So hatten die 75km einrollen bereits 1'500 Höhenmeter! Ich kann mich also auf einiges gefasst machen. Positiv ist aber sicherlich das Wetter. Bereits an meinem Ankunftstag gab es 24°C (dabei fuhr ich von Oberriet mit Schnee ab!), also perfekt zum Radfahren. Das Hotel ist ok, das Zimmer schön gross. Pluis hat sein "Duckboek" bekommen und ist ebenfalls beschäftigt. Ich werde Morgen schauen ob ich auf meinem Tour ein paar schönen Bilder schiessen kann. Geplant ist ein frühes Jogging, ein >100km Tour  und ein lockeres Schwimmtraining.  

 

Donnerstag
17.02.2011

 

Am kommenden Montag fliege ich für 6 Tage nach Teneriffa. Ich werde hier ein Radtrainingsblock absolvieren und hoffe dabei auf schönem Wetter. Vor dem Essen ein Jogging, nach dem Frühstück das Radtraining und nach Möglichkeit noch ein lockeres Schwimmen wäre das ideale Tagesprogramm. Zusammen mit meinem Coach (Pluis) hoffe ich das ganze in den kurzen Hosen absolvieren zu können.

 

Sonntag
09.01.2011

 

Was für ein Wochenende! Temperaturen bis zu 18°C und das in Januar. Natürlich habe ich es voll ausgenützt. Gestern gab es nach dem Schwimmtraining (ca. 3km) ein Radausfahrt mit den RSS ins Thurgau. Da kamen für mich über 110 Kilometer zusammen. Am Sonntag rannte ich nochmals 1.5 Stunde. Leider stand da auch noch das Veloputzen auf dem Programm.. Dafür bin ich für weitere Taten gerüstet! Das Wetter darf so bleiben!! Yiepeee!

 

Sonntag
02.01.2011

 

An den Trainingstachos wurde ein "Reset" durchgeführt. Alles steht wieder auf "Null" und das Jahr 2011 kann beginnen! Die Zeichen stehen gut. Mein Gewicht konnte ich bereits auf 80kg bringen und mit meinem Schwimmtest über 1'000m (14'.50") war ich zufrieden. Darauf lässt sich weiter bauen. In Moment laufen noch Verhandlungen mit potentiellen Sponsoren. Bald gibt es auch hier definitives. Die ersten Wettkämpfen wurden festgelegt. Am 27. März einen Halbmarathon in Oberriet. Am Pfingstmontag der Duathlon SM in Marbach und dann, den beiden Ironman 70.3 Rapperswil und Ironman Switzerland am 5. Juni, resp. 10. Juli. Als Vorbereitung gibt es in Januar ein Trainingsweekend in Tenero und im Frühling die beiden Trainingslager in Teneriffa und Fuerteventura. Ich freue mich!