KINESIOTAPING

 

KINESIOTAPING

Obwohl die Wirkung des elastischen, selbstklebenden, farbigen Textiltapes nicht nachgewiesen ist, erfreuen sie sich im Sport und in der Sportmedizin grosser Beliebtheit.

Grundsätzlich scheint es folgende mögliche Effekte zu geben (Wikipedia):

Positive Veränderung der Muskelaktivität, Muskelspannung, (Tonusregulierung), Muskelfunktion

Unterstützung der Gelenkfunktion

Aktivierung des endogenen analgetischen Systems (Schmerzreduktion)

Entlastung des Gewebes nach Schädigung (z.B. Reduktion von Entzündungsreaktionen, Verbesserung der Flüssigkeitszirkulation)

Hinsichtlich des Wirkmechanismus wird Folgendes diskutiert:

Reizung über die Haut: Einfluss von sowohl extrinsischen (exterozeptiven) Sensoren (z.B. Thermo- und Schmerzsensoren) als auch intrinsischen (propriozeptiven) Sensoren

Aktivierung der Selbstheilungskraft

Verbesserung der Miktozirkulation

Verbesserter Lymphabfluss

Passive Unterstützung (z.B. Bänder) und mechanische bzw. funktionelle Korrektur

Convolution-Theorie: Das Tape wird ungedehnt auf die zuvor gedehnten Strukturen angelegt und anschließend in die Grundposition zurückgebracht. Dadurch werden die Hautschichten angehoben. Es entsteht mehr Raum (Flüssigkeitsabfluss/Lymphabfluss).

Einfluss auf Meridiane und Akupunkturpunkte

Einfluss auf das viszerale System durch Dauermassage (innere Wirkung)

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